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Mit neuem Hörsaal ist FH gut aufgestellt

Von: Alexander Barth
Letzte Aktualisierung:
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Schlüssel zum Jülicher Neubau: FH-Rektor Marcus Baumann (l) mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Ute Willems, Rolf Krämer und Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel. Foto: Barth
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Der neue Hörsaal auf dem Campus der Fachhochschule an der Heinrich-Mussmann-Straße bietet reichlich Platz für Studierende der technischen Fächer. Weitere Neubauten sind in Planung. Foto: Barth

Jülich/Aachen. Die Feuertaufe der ersten Vorlesung hat der neue Hörsaal bereits hinter sich. Jetzt ist er auch offiziell Teil des Campus der Fachhochschule in Jülich. Der Neubau mit 236 Plätzen soll Studenten der Fachbereiche Medizintechnik, Chemie/Biotechnologie und Technomathematik beste Bedingungen für das Studium bieten, erklärte FH-Rektor Professor Marcus Baumann bei der Eröffnung Montagmittag im Auditorium des Campus.

Beim Neujahrsempfang an der Heinrich-Mussmann-Straße verkündete Baumann knapp wie treffend die Notwendigkeit der Erweiterung: „Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass der Bedarf einfach da ist.“ Der vor drei Jahren eröffnete Campus ist mittlerweile zu klein geworden für die vielen Studierenden, die in die Jülicher Dependance der Aachener Fachhochschule streben. Geplant war er für 2000 Studierende, im aktuellen Wintersemester 2013/2014 sind es bereits rund 3400. „Mit dieser und kommenden Erweiterungen tragen wir dieser Entwicklung Rechnung und sind gut aufgestellt für die Zukunft“, sagte Baumann. Für die nächsten Jahre werde ein weiterer Anstieg der Studierendenzahlen erwartet.

Reichlich stolz ist die FH-Führung auf die Tatsache, den in sieben Monaten fertig gestellten Bau ohne zusätzliche Mittel des Landes gestemmt zu haben. 2,2 Millionen Euro kostete der Bau, umgesetzt vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW).

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hatte bei ihrem Besuch reichlich lobende Worte übrig, nicht nur für die sparsame Kalkulation in Jülich. „Die Fachhochschule leistet hier hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre. Hier wird Werbung gemacht für die Studienwahl in technischen Fächern.“ Am Campus würden die relevanten Fragen der Gesellschaft gestellt, erklärte die Ministerin: „Wohin soll es gehen in Sachen Energiegewinnung, Mobilität, Demografie? All diesen Themen widmet man sich in Jülich.“ Der Ausbau des Standorts sei demnach eine logische Konsequenz.

Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel wies auf die Relevanz des FH-Campus für junge Einheimische hin: „Mit einem guten Studienangebot können wir Abiturienten hier in der Region halten.“ Der Campus bilde mit dem Forschungszentrum einen wichtigen Faktor bei der Entwicklung der Stadt, sagte Stommel.

Rektor Baumann blickte schließlich auf das vergangene FH-Jahr zurück, lobte die Vernetzung der Fachbereiche, beschwor die Verbundenheit der Hochschule mit der Region – und hatte noch eine Zukunftsaussicht parat: „Mit der Solar-Sparte haben wir die Chance, hier etwas von Weltgeltung zu entwickeln.“

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