Jülich - Mit Maßnahmenbündel gegen das Kolonkarzinom

Mit Maßnahmenbündel gegen das Kolonkarzinom

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Was ist möglich an Therapie beim Darmkrebs? Dr. Christoph Walter geht dieser Frage beim Forum Medizin nach. Foto: Jonel

Jülich. Die Diagnose „Darmkrebs“ kommt keineswegs einem vorweggenommenen Todesurteil gleich. Je nach Stadium sind die Heilungschancen – sofern keine Lymphknoten befallen sind – mit bis zu 90 Prozent sogar sehr hoch.

Die Therapie des Darmkrebses wird das Thema von Dr. Christoph Walter sein. Der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Medikamentöse Tumortherapie am St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich ist einer der vier Referenten beim Forum Medizin am kommenden Donnerstag im Kulturbahnhof Jülich zum Thema „Darmkrebs – Die stille Krankheit“.

Ein wesentliches Kriterium der Behandlung ist die Frage: Welche Art Tumor liegt vor, und hat er gestreut oder nicht? Damit einher geht laut Dr. Walter die Klärung, in welchem Zustand sich der Patient befindet, ob beispielsweise andere Erkrankungen vorliegen, die berücksichtigt werden müssten. Nach einer sogenannten interdisziplinären Tumorkonferenz, einer Beratung von Spezialisten unterschiedlicher Fachabteilungen – Onkologe, Gastroenterologe, Radiologe und Chirurg etwa – wird das Behandlungskonzept entwickelt. Das müsse nicht automatisch greifen, betont Dr. Walter. „Jeder Tumorpatient hat das Recht auf eine zweite Meinung. Das wissen viele nicht.“

Kombinationen

Das Behandlungskonzept ist auf jeden Fall individuell abgestimmt auf den jeweiligen Patienten und erfolgt unter einem ganzheitlichen Ansatz. Die Behandlung ist nicht auf eine Maßnahme beschränkt, sondern kann sich als Kombination etwa von Strahlentherapie und Chemotherapie sowie einer Operation erweisen.

Dr. Christoph Walter wird in seinem Vortrag die gesamte Spannbreite des Kolonkarzinoms, der Dickdarmtumore, ansprechen – von den mit einem hohen Prozentsatz heilbaren bis hin zu jenen, bei denen Heilung zwar nicht mehr möglich ist, aber dem Patienten zumindest eine erträgliche Lebenszeit und Lebensqualität gewährleistet werden soll.

Wie bei den Medizin Foren üblich, stehen die Referenten nach den Fachvorträgen dem Publikum in einer Fragerunde Rede und Antwort.

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