Mit Lampenfieber zum Fahrrad-Bundesturnier gefahren

Von: ptj
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Alle sind stolz: Hartmut Dreßen (v.l.), Vorsitzender der Jülicher Verkehrswacht, Corvin mit einem Originalfoto aus Koblenz, Pokal, Urkunden und Medaillen sowie seine Mutter. Foto: Jagodzinska

Jülich/Hasselsweiler. Zu Recht ist die Jülicher Verkehrswacht stolz auf den neunjährigen Corvin Varol aus Hasselsweiler: Der Grundschüler begann seinen erfolgreichen Weg zum Bundesjugend-Fahrradturnier mit dem ersten Platz beim Fahrradturnier in Titz. Auf dem Siegertreppchen landete er auch beim folgenden Endturnier in Jülich. Veranstalter ist beide Male die Jülicher Verkehrswacht.

Nächste Etappe für Corvin war das ADAC-Regionalturnier in Herzogenrath – in der Halle. Auch hier siegte der Junge. Diesen Erfolg steigerte er mit der Teilnahme am Bundesjugend-Fahrradturnier „Mit Sicherheit ans Ziel“ des ADAC und Capri-Sonne in Koblenz - ebenfalls in der Halle. An dieser Qualifikation beteiligten sich 108 Acht- bis 15-Jährige. Unter 18 Teilnehmern in seiner Gruppe I (8 und 9 Jahre) wurde er mit nur vier Fehlerpunkten Zehnter. „Vier Fehlerpunkte sind ganz wenig“, betont Hartmut Dreßen, Vorsitzender der Verkehrswacht.

Beim Bundesjugendturnier handelt es sich um eine mehrtägige Veranstaltung mit Rahmenprogramm wie Seilbahnfahrt und Besuch am Nürburgring. Zu diesem verlängerten Turnierwochenende betrieben die Eltern nicht wenig Aufwand für die Teilnahme Corvins. „Ich mag Fahrradfahren gerne und mag auch Turniere. Man soll ja nicht einfach so durch die Gegend fahren, sondern die Gefahren im Verkehr kennen“, begründete der Junge, der natürlich nie ohne Helm fährt, seine Motivation.

Hatte der junge Teilnehmer Lampenfieber? „In Titz und Jülich war ich nicht so aufgeregt, aber in Herzogenrath und Koblenz schon“, verriet Corvin, der nicht an das Fahren in der Halle und der größeren Rutschgefahr gewöhnt war. Zudem war die dritte und schwerste Aufgabe – der „Kreisel“ – genau andersherum ausgerichtet. Genauso war die Aufgabe fünf „Schrägbrett“, von dem man nicht abrutschen darf, in die andere Richtung orientiert.

Corvins ältere Schwester, die früher auch gerne an Fahrradturnieren teilnahm, aber die Lust daran verloren hatte, hat nach Worten der Mutter aufgrund der Erfolge ihres Bruders noch einmal Feuer gefangen.

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