Mit dem Element Wasser erste Brücken gebaut

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Mit Begeisterung und auch kreativ experimentierten die Flüchtlingskinder auch mit den bunt-schillernden Seifenblasen. Foto: Karger-Kämmerling

Jülich. Als Kooperationsprojekt zwischen Gemeindesozialarbeit des Caritasverbandes Düren-Jülich und Haus Overbach wurden unlängst die ersten „Wasserspiele“ veranstaltet. 25 bis 30 Flüchtlingskinder im Alter von drei bis 14 Jahren nahmen begeistert an dem naturwissenschaftlichen Gruppenangebot teil.

Das Experimentieren ermöglichte gleichzeitig einen niedrigschwelligen Zugang und half über die vorhandenen (Sprach-) Barrieren. Eines der Kinder konnte bereits ein wenig Deutsch, ansonsten verlief die Verständigung auch nonverbal mit Mimik und Gestik bestens.

Wider Erwarten war sonniges Wetter, so dass das Angebot während des Café Kontakts des Jülicher Arbeitskreises Asyl im Innenhof des Bonhoeffer-Hauses erfolgen konnte. Auch die Eltern warfen neugierige Blicke auf Experimente, wie „Wassertornado“, „Kann Knete schwimmen?“, „Papierfische“ und mehr. Mit Wasserfarben und Seifenblasen wurde ebenfalls kreativ experimentiert.

Die Kinder waren neugierig und konzentriert bei der Sache und haben alles in Ruhe ausprobiert. Am Schluss stand die Frage der Kinder: Wann kommt Ihr wieder? Geplant ist dieses mobile Angebot künftig einmal im Monat.

Ansprechpartnerinnen sind Sylvia Karger-Kämmerling (Caritas, Telefon 02461/622-6300) und Sabine Pommer-Sievert (Haus Overbach, Telefon 02461/930-613).

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