Mit Autor Dirk Paulsen geht die Fantasie durch

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Dirk Paulsen mit seinem Erstlingswerk „Tipsi und Fips - Große Freundschaft auf kleinen Pfoten”

Jülich. Es war einmal vor rund 40 Jahren in Jülich. Der kleine Dirk hatte hohes Fieber und ziemliche Langeweile. Seine Mutter - die trotz ihrer vielen Arbeit immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihres Sohnes hatte, wie Dirk Paulsen sich erinnert - erzählte ihrem kleinen Patienten eine Geschichte.

Dazu nahm sie nicht etwa ein Buch zur Hand, denn ihre Geschichten waren frei und aus dem Stehgreif erfunden. „Meine Fantasie habe ich wohl von meiner Mutter geerbt und mich auch mehr als einmal damit in Schwierigkeiten gebracht. Mir fielen die verrücktesten Dinge ein”, stellt Paulsen rückblickend ein wenig schmunzelnd fest.

Die Lust am Fabulieren ist ihm geblieben. Neben seinem Broterwerb als Gestalter und Programmierer von Internetseiten verbringt er die Zeit am heimischen Schreibtisch mittlerweile mit Schreiben. Schon lange Zeit den Gedanken an ein eigenes Buch mit sich tragend, beschloss Paulsen vor einigen Jahren, rund drei sind es jetzt, den Ideen Taten folgen zu lassen.

Er erweckte die teils tief in der Erinnerung vergrabenen Geschichten seiner Mutter zum Leben und brachte die Erlebnisse von „Tipsi und Fips” - so der Titel seines Erstlings - zu Papier. Herausgekommen ist ein spannendes Buch von Mäusen, Hunden, Katzen und Kindern.

Doch bevor Paulsens blühende Fantasie die Form eines Buches annahm, brauchte es viel Zeit, Geduld, ein wenig Verhandlungsgeschick und nicht zuletzt eine Marketingstrategie.

Denn schließlich, da ist der frisch gebackene Autor Geschäftsmann genug, soll der literarische Zeitvertreib auch Früchte tragen: „Ich habe nichts dagegen, mit meinem Buch auch etwas Geld zu verdienen”.

Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntermaßen den Schweiß gesetzt - und auch bei dem Jülicher Jung-Autoren machten sie keine Ausnahme.

Nachdem die Abenteuer der beiden kleinen Helden „Tipsi und Fips sind Mäuse” den letzten Schliff bekommen hatten, machte sich ihr Schöpfer auf die Suche nach einem Verlag.

Per Post ging das Manuskript an ungefähr zehn Häuser, doch nirgendwo fand sich ein Platz für die Paulsen- Geschichten. Schließlich, und mehr zufällig, entdeckte der Jülicher den Aachener Shaker Media Verlag.

Schnell fand die „Große Freundschaft auf kleinen Pfoten” ihren Weg in den Druck und demnächst, so die Hoffnung ihres Schöpfers, auch auf die Ladentische und zu möglichst vielen kleinen Leseratten.
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