Jülich - Ministerin Johanna Wanka absolviert Antrittsbesuch im Forschungszentrum

Ministerin Johanna Wanka absolviert Antrittsbesuch im Forschungszentrum

Von: hfs.
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Professorin Katrin Amunts (vorne l.) erläutert Bundesministerin Johanna Wanka (Bildmitte) den Verlauf einer Demenzerkrankung des menschlichen Gehirns. Foto: hfs

Jülich. Im Februar diesen Jahres wurde die 62-jährige Johanna Wanka von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Bundesministerin für Bildung und Forschung ernannt. Gestern Nachmittag absolvierte sie ihren Antrittsbesuch im Forschungszentrum Jülich. Und zeigte sich anschließend „beeindruckt, wie sich die Spitzenforschung in Jülich entwickelt, auch im internationalen Vergleich“.

Die hatte zuvor insbesondere Professorin Katrin Amunts erläutert. Anhand der bisher im Forschungszentrum entwickelten Studien, die dazu führen sollen, frühzeitig den Ursachen, zum Beispiel der Alzheimererkrankung auf die Spur zu kommen.

Mittels des bildgebenden Verfahrens, das im Institut für Neurowissenschaften und Medizin die Rekonstruktion des menschlichen Gehirns ermöglicht, um dessen strukturelle und funktionelle Wirkungsweise zu verstehen. Wie das Gehirn denkt, wie es kommuniziert, dies zu erfahren, so Professor Thomas Lippert als Leiter von Jülich Supercomputing Centre, sei die größte Herausforderung.

Vielleicht gelingt dies ja, so unterstrich Lippert, mit einem Supercomputer, den die Jülicher Wissenschaftler von 2017 an bis 2020 bauen.

Empfangen wurde die Ministerin, die von ihrem Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel aus Düren begleitet wurde, vom Vorstandsvorsitzenden Professor Achim Bachem und Aufsichtsratschef Dr. Karl Eugen Huthmacher.

Dabei wurde betont, wie eng die Zusammenarbeit der Jülicher Forschungseinrichtung mit den benachbarten Universitäten in Aachen, Düsseldorf, Köln und Bonn ist. „Eine Besonderheit in Deutschland“, so Wanka, die diese strategische Kooperation besonders lobte, erlaube sie doch Spitzenforschung, die jedem internationalem Vergleich standhalten würde.

Dass die Jülicher Wissenschaftler besonders der Gehirnforschung einen großen Stellenwert beimessen, hob auch Achim Bachem hervor. „Wenn es uns gelingt, die Demenzerkrankung zehn Jahre vorher zu erkennen, könnten wir in Deutschland 50 Milliarden Euro im Jahr einsparen“, nannte er als mögliches Ergebnis.

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