Minerva-Preis für „Gründerväter” des Forschungszentrums

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Minerva-Preis 2010 posthum für Wilhelm Johnen und Leo Brandt: Prof. Achim Bachem (r.) überreicht die Auszeichnung an die Söhne Dr. Bernfried Johnen (M. ) und Prof. Siegmund Brandt (l.). Foto: gep

Jülich. Den Minerva-Preis 2010 des Fördervereins Museum Jülich haben Wilhelm Johnen (1902 - 1980), Christdemokrat, langjähriger Landrat und Landtagsabgeordneter, und Leo Brandt (1908 - 1971), Sozialdemokrat und 18 Jahre lang NRW-Forschungsstaatssekretär, posthum erhalten.

Mit dem Preis werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich im Spannungsfeld von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft um die Stadt Jülich verdient gemacht haben.

Brandt und Johnen seien, so Bürgermeister Heinrich Stommel, „die Gründerväter der Forschungsstadt”. Wie der Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Achim Bachem, zugleich Vorstandschef des Forschungszentrums Jülich (FZJ), ausführte, hatten die beiden Preisträger die „visionäre Kraft zu gestalten”.

Davon habe Jülich „in einzigartiger Weise profitiert” - durch die Gründung der Kernforschungsanlage (KFA), dem heutigen FZJ mit knapp 4500 Mitarbeitern.

Den Preis nahmen die beiden Söhne, Prof. Siegmund Brandt und Dr. Bernfried Johnen, in der Schlosskapelle der Renaissance-Festung Zitadelle entgegen.
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