Jülich - Mindestens ein Punkt ist das Ziel des TTC Jülich

Mindestens ein Punkt ist das Ziel des TTC Jülich

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
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Tobias Rasmussen, zu Saisonbeginn noch ein Senkrechtstarter, entwickelt sich mittlerweile zum Sorgenkind in Trainer Miro Brodas Mannschaft. Foto: Kròl

Jülich. Mit der Punktspiel-Pflicht am Sonntag in Frickenhausen und der Pokal-Kür am Dienstag in der heimischen Nordhalle gegen Bundesligist Ochsenhausen stehen Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich sportlich interessante Tage bevor.

„Frickenhausen ist auch zu knacken“, sagt TTC-Trainer Miro Broda, der davon ausgeht, dass der jüngste Heimerfolg im Westderby gegen den 1. FC Köln das Selbstvertrauen seiner Schützlinge gestärkt hat. Die rund 400 Kilometer weite Anreise ins Badische tritt die Mannschaft am Sonntag schon um 7.30 Uhr an, wo die Herzogstädter auf Gastgeber treffen, die ein komplett neues Team aufbieten, das sich offenbar ebenfalls noch in der Findungsphase befindet.

Während die Indeläner durch den Sieg ihr Punktekonto ausgeglichen haben und auf Tabellenplatz sechs vorgerückt sind, krebst Frickenhausen mit einem Pünktchen als Vorletzter im Tabellenkeller herum.

Remis gegen Saarbrücken II

Doch Jülich ist gewarnt, denn immerhin gelang der Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen den hoch gehandelten 1. FC Saarbrücken TT II. Zudem startet Trainer Miro Broda ein weiteres Experiment mit den beiden Doppeln. „Ich habe noch nie ein Doppel mit zwei Linkshändern betreut“, bekennt der Coach, dass auch er mit der neuen Mischung Neuland betritt. Er ist aber zuversichtlich, dass Martin Allegro und Tobias Rasmussen gut harmonieren werden und dazu beitragen, dass die Herzogstädter dieses Handicap rasch ablegen.

Für eine Überraschung gut sind natürlich auch die beiden Rechtshänder Brian Afanador und Aliaksandr Khanin, die das zweite Doppel bilden und mit dem Gewinn aller Einzel im unteren Paarkreuz die Matchwinner gegen den Gegner aus der Domstadt waren.

Unteres Paarkreuz entscheidend?

So schätzt Miro Broda Frickenhausens unteres Paarkreuz als nicht so stark ein, dass es seine Schützlinge vor unlösbare Probleme stellen könnte. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir mindestens einen Punkt holen“, gibt der Coach eine optimistische Prognose ab. Sollte am Sonntag gar ein Auswärtssieg gelingen, würde der TTC Indeland weiter klettern und hätte den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft, wo lediglich der TTC Fortuna Passau mit bislang noch weißer Punkteweste ganz oben thront.

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