Jülich - MGJ-Jubiläum wird über das ganze Jahr verteilt gefeiert

MGJ-Jubiläum wird über das ganze Jahr verteilt gefeiert

Von: ahw
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Neben den rund 650 Schülerinnen werden auch viele ehemalige Schülerinnen und Lehrer des Mädchengymnasiums Jülich das 125-jährige Bestehen das ganze Jahr über begehen.

Jülich. „125 Jahre MGJ: Eine Schule kennt ihre Vergangenheit, lebt ihre Gegenwart und gestaltet die Zukunft“, ist das Jubiläum des Mädchengymnasiums überschrieben, das 2016 an diversen Terminen und mit verschiedenen Veranstaltungen begangen wird.

Los geht‘s mit dem Festakt am Samstag, 12. März. Generalvikar Dr. Andreas Frick wird mit der Schulgemeinde um 10 Uhr den einleitenden Festgottesdienst in der Propsteikirche feiern. Gegen 11.30 Uhr folgt der Festakt der Europaschule Mädchengymnasium im PZ des MGJ, wo Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW, die Festansprache hält. Was von der Schulzeit am MGJ fürs Leben bleibt, beleuchtet Ute Gerbaulet, die dort 1987 ihr Abitur ablegte und inzwischen zum Mitglied der Geschäftsleitung des Düsseldorfer Bankhauses Lampe aufgestiegen ist. Kreativ-musikalische Impulse streuen Chor und Orchester der Schule ein, bevor ein Empfang mit Imbiss den gemütlichen Teil einleitet.

„125 Jahre – MGJ in Europa“, heißt es am 10. September beim Europafest, das unter anderem den Fokus auf die seit Jahrzehnten gepflegten Schulpartnerschaften in Frankreich (Marseille), Belgien (Lüttich), England (Ockbrook) und Spanien (Barcelona) legt. Außerdem ist für das Schuljahr 2017/18 das Angebot eines Bilingualen Zweigs Englisch geplant, um der überragenden Bedeutung dieser Sprache in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Politik Rechnung zu tragen.

Ein Hauch Nostalgie weht am 17. September durch MGJ, wenn das große Treffen ehemaliger Schülerinnen und Lehrer auf dem Plan steht. Das Ehemaligentreffen bildet auch den Rahmen für eine besondere Veröffentlichung: Dr. Peter Nieveler, Jülicher Alt-Bürgermeister und ehemaliger MGJ-Lehrer, hat seine Beiträge in den Jahrbüchern 2004-2009 überarbeitet und legt ein etwa 200-seitiges Buch zur Geschichte der Bildungseinrichtung von der Höheren Töchterschule bis zum Mädchengymnasium vor, das als eigener Band in der Schriftenreihe „Forum Jülicher Geschichte“ der Josef-Kuhl-Gesellschaft erscheinen wird.

„Neues aus alten Schulen – Empirische Studien in Mädchengymnasien“, ist ein Vortrag überschrieben, den Prof. Leonie Herwartz-Emden von der Universität Augsburg am 27. Oktober um 19.30 Uhr im Mädchengymnasium halten wird. Ein Konzert der MGJ-Stiftung mit J. C. Seferian „Souvenirs de Noel“ beschließt am Freitag, 2. Dezember, den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen.

Das MGJ wurde 1972 auf Bitten des Aachener Bischofs Johannes Pohlschneider der Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft mit der ausdrücklichen Maßgabe übertragen, die Erziehung der Olper Franziskannerinnen auf Grundlage des christlichen Menschenbildes fortzuführen. So bereitet sich eine kleine Gruppe von Schülerinnen auf den Besuch des Weltjugendtages Ende Juli in Krakau vor. Schülerinnen aus Nairobi (Kenia) wohnten während des Weltjugendtages 2005 im MGJ und halten seither Kontakt. Da aus Sicherheitsgründen ein Besuch dort nicht möglich ist, weicht eine andere Gruppe mit ihrem Sozialprojekt im August nach Uganda (Viktoriasee) aus.

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