MGJ-Chor: Im hohen Norden gesungen und Pläne geschmiedet

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Die jungen Damen vom MGJ-Chor wären gern noch länger im „hohen Norden“ Deutschland geblieben: bei der Chorfahrt. Foto: MGJ

Jülich. Die traditionelle Chorfahrt führte den Chor des Mädchengymnasiums Jülich in Richtung Norden – zunächst nach Bremen. Bei einer interessanten Stadtführung lernte die Gruppe die historische Innenstadt Bremens kennen, geführt von zwei gut gelaunten jungen Stadtführern.

Die Gäste aus dem Rheinland genossen besonders das Schnoor-Viertel und viele Begebenheiten aus der Historie Bremens. Noch am Abend lernte man die St. Hedwigs-Kirche im Stadtteil „Neue Vahr“ kennen, in der am nächsten Morgen die Messe musikalisch gestaltet wurde.

Im großen, ovalen Chorraum hatte der Chor teilgenommen und sang, begleitet von der Orgel an der Stirnseite. Während des Gottesdienstes fand eine Taufe statt, und so war die Motivation für die Jülicher besonders groß.

Geradezu spielerisch lernten die Sängerinnen am Nachmittag naturwissenschaftliche Gesetze kennen im „Universum“, dem bekannten interaktiven Museum auf dem Campus der Universität.

Ein besonderes Highlight war schließlich das gemeinsame Abendessen im „Leo‘s“, einem interessant gestalteten Restaurant in der ehemaligen Stadtbibliothek, und der anschließende gemeinsame Ausklang im Hotel.

Weiter an der Küste vorbei ging es am nächsten Morgen ans Wattenmeer nach Dorum-Neufeld; leider musste man dort feststellen, dass selbst die Küste nur noch gegen Zahlung einer Kurtaxe zugänglich ist.

Nach der Fahrt durch die modernen Bremerhavener Container-Hafenanlagen ging es in die Innenstadt, wo nachmittags das „Deutsche Auswandererhaus“ auf dem Programm stand.

Am Abend saß man lange zusammen, um die nächsten Projekte des Chores, zum Beispiel das Weihnachtskonzert zu planen, das ein besonderes sein wird: Der MGJ-Chor wird nämlich 30 Jahre alt!

Schließlich stand am Abreisetag noch die Künstlerkolonie Worpswede auf dem Programm mit dem besonderen inhaltlichen Schwerpunkt der Biografie von Paula Modersohn-Becker, deren Leben und Schaffen junge Frauen auch heute noch besonders interessiert, emanzipierte sie sich doch nicht nur im persönlichen Bereich, sondern bahnte der Frau als Künstlerin auch damals schon den Weg in die Öffentlichkeit, der heute so selbstverständlich geworden ist.

Gefragt nach ihren persönlichen Eindrücken der Chorreise sagte eine Schülerin: „Ich wäre gerne noch ein paar Tage geblieben!“

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