MeteoViva beackert neuen Markt

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Auch im Eigenheim kann mit der Wettervorhersage-Steuerung von Meteo Viva der Energieverbrauch gesenkt werden. Foto: imago/M. Engels

Jülich. Das Unternehmen MeteoViva GmbH, Jülich, erhält für ein grenzüberschreitendes Innovationsprojekt einen Innovationsgutschein aus dem euregionalen Innovationsfonds GCS. Dies berichtet die regionale Entwicklungsgesellschaft AGIT GmbH, Aachen.

MeteoViva hat eine Wettervorhersage-Steuerung (WVS) entwickelt. Mit der WVS kann der Energieverbrauch in Gebäuden erheblich reduziert werden. Die intelligente Steuerung wertet lokale Wetterdaten und die Speicherfähigkeit des Gebäudes aus, um vorausschauend zu heizen oder zu kühlen.

Dabei werden auch die erzeugte Wärme von Menschen, Lampen und Computern sowie der Sonneneinfluss durch die Fenster mit einbezogen. Mehrmals täglich werden auf Basis hochaufgelöster lokaler Wettermessdaten per Simulation die optimalen Vorlauftemperaturen für die kommenden Tage ermittelt und an ein Steuerungsmodul in der Gebäudeleittechnik gesendet.

Nach der Einführung der WVS in Büro- und Verwaltungsgebäuden will das Unternehmen mit ihrem Produkt „MeteoViva Home Edition” jetzt auf dem Wohnungsmarkt bei Ein- und Zweifamilienhäusern Fuß fassen. Dazu muss die Technologie an die Gegebenheiten von kleineren Gebäuden angepasst werden. Hierbei setzt die Geschäftsführung auf die Unterstützung kompetenter Partner aus der erweiterten Euregio Maas-Rhein (EMR).

„Wir planen die Umsetzung unseres Vorhabens mit einem grenzüberschreitenden Konsortium, an dem auch bereits das belgische Unternehmen AnSem aus Heverlee in der Nähe von Leuven sowie die Aachener Devolo AG beteiligt sind”, sagt Markus Werner, Geschäftsführer der MeteoViva.

Um die richtigen Hard- und Software-Lösung entwickeln zu können, ist MeteoViva auf wichtige Vorarbeiten angewiesen: Eine Marktstudie soll beispielsweise Zielgruppen für das neue Produkt identifizieren und das in diesem Markt vorhandene Einsparungspotenzial quantifizieren.

„Deshalb haben wir uns auf der Veranstaltung „Open innovation in the greater EMR” Ende Juni in Aachen im Rahmen eines Wettbewerbs um eine Anschubfinanzierung für das Vorhaben beworben”, so der Dipl.-Ingenieur. Als Gewinner wurden die Jülicher nun mit einem Innovationsgutschein in Höhe von 5000 Euro ausgezeichnet. Der Betrag wird zur Durchführung der Marktstudie verwendet.
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