Messerstiche enden beinahe tödlich

Von: hfs.
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Jülich. Warum ein 26-jähriger Mann am Sonntag in einer Wohnung am Jülicher Marktplatz einem 30-Jährigen mehrfach ein Messer in den Rücken rammte, darüber rätselt noch die Aachener Staatsanwaltschaft.

„Wir ermitteln in alle Richtungen”, erklärte am Montag Oberstaatsanwalt Robert Deller auf Anfrage. Nach jetzigem Kenntisstand muss es in der Wohnung zu einem heftigen Streit zwischen den Beteiligten gekommen sein.

Fakt ist, dass im Verlauf der Auseinandersetzung der 26-jährige Deutsche russischer Abstammung seinem Kontrahenten, ebenfalls Russland-Deutscher, ein Messer mehrfach in den Rücken stach. Das 30-jährige Opfer schleppte sich stark blutend aus der Wohnung und brach auf dem Marktplatz zusammen.

Ein Unbeteiligter wurde Zeuge des Vorfalls und alamierte sofort Polizei und Notdienst. Noch auf dem Marktplatz wurde das Opfer notärztlich versorgt, anschließend ins Jülicher Krankenhaus gebracht, wo mit einer Notoperation sein Leben gerettet wurde.

„Sein Zustand ist stabil, aber es konnten noch keine Vernehmungen hinsichtlich des Hintergrunds und des Tatablaufs durchgeführt werden”, erklärte Deller. Der 26-jährige Tatverdächtige wurde am Montag nach Düren überstellt, wo auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Richter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ.

Warum es in der Wohnung zum fast tödlichen Streit kam, wissen die Behörden noch nicht. Federführend hat die Staatsanwaltschaft Aachen die Ermittlungen übernommen.
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