Titz - Mehrere Varianten für die Sanierung des „Grünen Wegs”

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Mehrere Varianten für die Sanierung des „Grünen Wegs”

Von: hfs.
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Der „Grüne Weg” in Ameln wi
Der „Grüne Weg” in Ameln wird komplett neu saniert. Folgt der Rat dem Empfehlungsbeschluss des Auschusses, wird das Planungsbüro vier mögliche Varianten ausarbeiten. Foto: hfs.

Titz. Am „Grünen Weg” in Ameln wird Hand angelegt. Wie der Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung beschloss, wird die 520 Meter lange Straße grundsaniert. Wie, darüber entscheiden auch die Anwohner mit, denen zwei mögliche Varianten im Rahmen der Ausschuss-Sitzung ebenfalls vorgestellt wurden.

Vom Eingang Prämienstraße bis hin zum Ausgang Meerhofstraße befindet sich der Straßenaufbau in einem schlechten Zustand. „Die Fahrbahn weist viele Schäden auf, es gibt Risse, die Nebenanlagen sind ebenfalls sehr schlecht”, stellte der Vertreter des zuständigen Ingenieurbüros fest, der auch den Unterbau als erneuerungsbedürftig herausstellte, wie insgesamt fünf Sondierungsbohrungen ergeben hätten.

Wie es um den Zustand des Kanals bestellt sei, dies wollte Ausschussmitglied Toni Schulz (W.I.R) wissen. Laut Auskunft von Fachbereichsleiter Michael Müller sind bei entsprechender Kamerafahrt nur partielle Schäden festgestellt worden. „Die kriegen wir für rund 25.000 Euro wieder hin, der Kanal hat anschließend noch eine Lebensdauer von mindestens 40 bis 50 Jahren.”

Dass diese Schäden im Rahmen der Straßensanierung beseitigt werden, dies stellte auch das Planungsbüro heraus, das dem Ausschuss zwei Ausbauvarianten vorstellte. Zum einen unter dem Gesichtspunkt Trennprinzip. Dabei wird die fünf Meter breite Fahrbahn strikt von den beidseitig verlaufenden Bürgersteigen - im Durchschnitt 1,50 Meter breit - getrennt. Es besteht eine 30-Kilometer-Zone, das Parken ist auf der gesamten Straße möglich.

Beim so genannten Mischprinzip besteht durchgängig ein verkehrsberuhigter Bereich in Form einer Spielstraße. Fahrbahn und Gehweg liegen auf gleicher Höhe, wechselseitig werden auf der gesamten Straßenlänge 34 Stellplätze ausgewiesen. Die eigentliche „Fahrgasse” ist knapp vier Meter breit, wobei Autofahrer selbstverständlich auch die „Gehwege” - sind nur angedeutet - überfahren können, „wenn Platz ist”, so der Planer. Kostet die erste Variante rund 450.000 Euro, fallen für die zweite rund 471,000 Euro an.

Für beide Baumaßnahmen müssen Anliegerbeiträge gezahlt werden. Da der „Grüne Weg” in die Kategorie Haupterschließungsstraßen fällt müssen die Anlieger zwischen 50 und 70 Prozent der Kosten tragen.

Um den Anwohnern finanziell entgegen zu kommen, schlug der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung in der Vorwoche vor, bei künftigen Straßenbaumaßnahmen auch eine grüne Mischverkehrsfläche ins Kalkül zu ziehen.

Für eine solche Ausbau-Maßnahme sprach sich nun die CDU für das „Mischprinzip” aus. Dieser Antrag wurde ebenso einstimmig beschlossen wie der Antrag vom Bündnis 90/Grüne, auch bei der Variante „Trennprinzip” so zu verfahren. Im Klartext: Sollte der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag (19 Uhr) dieser Empfehlung folgen, wird das Planungsbüro insgesamt vier Ausbauvarianten bei der Einwohner-Versammlung vorstellen, die für den 26. Juni angedacht ist.
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