Mehr Rüben werden in der Region ausgesät

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Jülich/Bonn. Nach einer eher wechselhaften Witterung in den ersten drei Märzwochen stabilisiert sich nach Meldungen der Wetterdienste in den kommenden Tagen die Wetterlage im rheinischen Rübenanbaugebiet.

Zumindest bis Ende März ist dann von einer trockenen und sonnenreichen Wetterlage auszugehen. Dementsprechend werden die rheinischen Rübenanbauer demnächst mit der Aussaat der Zuckerrüben beginnen, wie ihr Dachverband mitteilt. Das gilt natürlich vor allem auch im Umfeld des Jülicher Werks von Pfeifer & Langen. Im Unterschied zu den Vorjahren sei aufgrund des frostreichen Januars mit einer guten Bodenstruktur und guten Saatbedingungen zu rechnen.

Die anstehende Aussaat ist die erste unter den Vorgaben einer neuen EU-Marktordnung ohne Zuckerquoten und ohne Rübenmindestpreis. Die rheinischen Rübenanbauer sehen der Zukunft daher mit einer gewissen Skepsis entgegen, denn die Rübenbezahlung ist künftig noch enger gekoppelt an die Zuckerpreise, und diese dürften bei offeneren Märkten stärker schwanken als früher.

Andererseits fühle sich die rheinische Rübenbauregion gut gerüstet für den künftig noch stärkeren Wettbewerb auf dem Zucker- bzw. Rübenzuckermarkt, denn die Region sei ertragsstark, verfüge über eine lange Erfahrung und produziere den Zucker verbrauchernah. Da mit dem Quotenende auch die Mengenbegrenzung für die Erzeugung von Lebensmittelzucker in der EU fällt und die Landwirte den zwischen dem Rheinischen Rübenbauer-Verband und Pfeifer & Langen ausgehandelten Rübenlieferungsvertrag in hohem Maße akzeptierten, werde der Anbau im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent ausgedehnt.

Um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich Zuckerrüben anzubauen, seien hohe Erträge von zentraler Bedeutung. Die termingerechte Saat Ende März bis spätestens Anfang April stellt hierfür eine wichtige Grundlage dar, schreibt der Rübenbauer-Verband.

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