Mehr Platz für vierte Gruppe

Von: gre
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Der großzügige Erweiterungs
Der großzügige Erweiterungsbau ermöglichte die Einrichtung einer vierten Kindergartengruppe. Foto: Greven

Siersdorf. Die Erweiterung des Johanneskindergartens ist inzwischen abgeschlossen. Die räumliche Vergrößerung und die vielen Änderungen im Inneren des ehemaligen Schulgebäudes waren auf Grund der Aufnahmen der so genannten U3-Kinder erforderlich geworden.

Den Siersdorfer Kindergarten gibt seit über 50 Jahren. Die Gemeinde errichtete ihn am Wittstock. Kurze Zeit später wurde er von der Kirchengemeinde St. Johannes übernommen. Die baulichen Verhältnisse am alten Gebäude machten es notwendig, sich um einen anderen Standort zu bemühen, den man im ehemaligen Grundschulgebäude fand. Kurze Zeit später 2006 gab die Pfarre die Trägerschaft auf, die daraufhin dem Johanneswerk, der Betreuungseinrichtung der OGS Johannesschule, übertragen wurde.

Diese Übernahme gewährleistete die Entwicklung eines einheitlichen Konzeptes für Kindergarten und Grundschule, um eine pädagogische Kontinuität der Erziehungs- und Bildungsarbeit für die Kinder zu erreichen. Inzwischen ist das Johanneswerk als Familienzentrum anerkannt.

Der rapide Anstieg der Anmeldezahlen für Kinder unter drei Jahren machte eine bauliche Erweiterung des Gebäudes notwendig, die vom Träger im Einvernehmen mit der Gemeinde Aldenhoven als Eigentümerin des Gebäudes vorangetrieben wurde. Es bot sich hierbei an, das großzügige eingeschossige Foyer zu überbauen und den Erdgeschossbereich räumlich neu zu ordnen.

In den Erdgeschossräumen ist eine „kleine altersgemischte Gruppe”, heute Gruppenform 2, untergebracht, in der zurzeit insgesamt 19 U3-Kinder betreut werden. Außerdem ist hier das Eltern-Café untergebracht, in dem sich die Erziehungsberechtigten zu einem kleinen Plausch treffen können. Auch das gehört zum Konzept des Familienzentrums.

In dem großen Raum, der im Obergeschoss entstanden ist und von außen gesehen in Bordeauxrot deutlich von dem über 50 Jahre alten Hauptgebäude absticht, ist eine vierte Gruppe unterbracht.

Mit der Erweiterung wurden die vorhandenen Gruppenräumen ebenfalls bedarfsgerecht neu geordnet mit abgeteilten Kurs- oder Nebenräumen und Schlafräumen. Da in jeder Gruppe U3-Kinder sind, waren auch überall Schlafgelegenheiten mit kindgerechten Bettchen und niedlichen Schlafkörbchen vorzusehen. Kleinkindgerecht neugestaltet wurden auch die Toiletten- und Waschräume.

Zusammen mit dem Architekten Mario Schmitz hat der geschäftsführende Vorstand des Johanneswerks mit Marita Clausmann und Ulrike Tornow an der Spitze sowie die Leiterin des Kindergartens, Inge Deserno, sowie dem Vorstandsmitglied und Hausmeister Helmut Breuer die Hauptlast der aufwändigen Umbau- und Einrichtungsarbeiten getragen. Deren Kostenaufwand liegt bei rund 400.000 Euro, wovon zehn Prozent vom Johanneswerk getragen werden mussten.

Im Kindergarten, für den es eine Sollzahl von 80 gibt, werden zurzeit 84 Kinder betreut. Inge Deserno weist darauf hin, dass schon jetzt die Anmeldungen für das am 1. August 2012 beginnende Kindergartenjahr laufen, die bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein müssen.
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