Mehr Einbürgerungen in der Stadt Jülich

Von: gep
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Einbürgerungstest: Bei jedem
Einbürgerungstest: Bei jedem Test werden zufällig gewählte 33 von 310 (30 allgemeine und 3 landesbezogene) Fragen gestellt. Um den Test zu bestehen, müssen mindestens 17 von 33 Fragen richtig beantwortet werden. Foto: imago

Jülicher Land. Gegen den landesweiten Trend ist die Zahl der Einbürgerungen in der Stadt Jülich in den letzten zwölf Jahren gestiegen und hat 2011 den zweithöchsten Stand erreicht.

Nach Angaben der Landesstatistiker von Information und Technik NRW (IT.NRW), Düsseldorf, erwarben im vergangenen Jahr 70 Jülicher die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren drei oder 4,5 Prozent mehr als 2010. Im Landesdurchschnitt wurde auf Jahressicht eine Steigerung von 4,2 Prozent errechnet, im Regierungsbezirk Köln waren es minus 4,1 Prozent und im Kreis Düren plus 10,3 Prozent.

Interessanter aber ist der Zwölfjahresvergleich: Während die Zahl der Einbürgerungen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene teilweise deutlich rückläufig war, stieg sie in Jülich stetig. Der höchste Stand wurde 2007 mit 94 erreicht.

Ausländische Mitbürger können die deutsche Staatsangehörigkeit auf mancherlei Weise erwerben. Ein vor dem 1. Juli 1993 geborenes Kind eines deutschen Vaters und einer ausländischen Mutter kann die deutsche Staatsangehörigkeit unter bestimmten Voraussetzungen durch Erklärung erwerben. Wer sich seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufhält, kann einen Anspruch auf Einbürgerung haben.

Schon nach drei Jahren können Ehegatten und Lebenspartner deutscher Staatsangehöriger einen Einbürgerungsanspruch haben.

Ausländische Kinder

Und Kinder ausländischer Eltern, die nach dem 31.12.1999 in Deutschland geboren worden sind, können mit Geburt neben der ausländischen auch die deutsche Staatsangehörikeit besitzen. Diese Feststellung trifft das Standesamt des Wohnortes.

In der Stadt Linnich wurden im vergangenen Jahr elf (2010: zehn) Bürger deutsche Staatsangehörige, 2000 waren es 36. In der Umsiedlungsgemeinde Inden erhielten in den entsprechenden Jahren sieben bzw. fünf bzw. 16 einen deutschen Personalausweis und Reisepass.

In Aldenhoven wurden 33 Bürger eingebürgert, 2010 waren es 24 und 2000 schließlich 46, der Höchststand wurde 2007 mit 53 erreicht. In der Landgemeinde Titz wurden 2011 insgesamt acht Einwohner eingebürgert, im Jahr zuvor war es ein einziger wie vor elf Jahren, der Höchststand war 2008 mit 14 Neu-Bundesbürgern. Unter dem Strich: 2000 lag die Zahl der Einbürgerungen im Nordkreis bei 167, im vergangenen Jahr waren es 129.
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