Mechatronikzentrum: Nietan will bei Sanierung helfen

Letzte Aktualisierung:

Jülich. „Es ist hervorragend, was die Beschäftigten in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks von 1918 heute bei der Generalüberholung von gepanzerten Radfahrzeugen der Bundeswehr alles leisten“, zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan beeindruckt. Sein Besuch im Mechatronikzentrum der Bundeswehr in Jülich war auch mit einem Rundgang über das Gelände verbunden.

Dort werden derzeit vor allem gepanzerte Radfahrzeuge der Bundeswehr instand gesetzt, die aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt sind und für den erneuten Einsatz an anderer Stelle bereit gemacht werden. Dabei werden die Fahrzeuge buchstäblich auseinandergenommen und überprüft. „Die Beschäftigten wissen um ihre verantwortungsvolle Arbeit, denn schon oft haben die gepanzerten Fahrzeuge das Leben von Soldatinnen und Soldaten bei Auslandseinsätzen schützen müssen. Da muss alles stimmen“, zollt der Abgeordnete Nietan der Arbeit der Beschäftigten seinen Respekt.

Mit rund 200 Zivilbeschäftigten und rund 70 Auszubildenden ist das Mechatronikzentrum der Bundeswehr auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, so Dietmar Nietan. Bei dem Rundgang mit dem Leiter des Werkes, Oberstleutnant Dr. Ralf Weisen, dem Personalratsvorsitzenden Udo Nolden und dem Abteilungsleiter der Feldlagerinstandsetzung Wilhelm Göbbels, wurde Nietan auch über die laufenden und geplanten Sanierungsarbeiten an den denkmalgeschützten Hallen informiert.

Bei Halle 2, der so genannten Kesselschmiede, wird derzeit das Dach saniert. Allerdings verzögert sich die notwendige Grundsanierung dieser Halle, die derzeit nur teilweise genutzt werden kann. „Die Trennung dieser Baumaßnahmen führt nur zu einer über sich Jahre hinziehenden eingeschränkten Nutzung der Halle und letztlich auch zu Mehrkosten“, erfuhr Nietan. Ein Beispiel: So ist zur Dachsanierung ein großes Gerüst aufgebaut worden. Nach der Dachsanierung wird dieses abgebaut, obwohl bei einer späteren Grundsanierung zum Austausch der Deckenbeleuchtung wieder ein Gerüst notwendig sein wird. „Es wäre mehr als sinnvoll, die jetzt laufende Dachsanierung und die unbestritten notwendige Grundsanierung der Halle in einem anzupacken“, sichert Nietan dem Werksleiter seine Unterstützung zu und will sich beim Verteidigungsministerium für eine baldige Grundsanierung einsetzen.

Der Personalrat bat Nietan um Unterstützung für die Ausbildungswerkstatt. Konkret geht es darum, dass der Dienstposten eines Lagerhelfers bzw. Magazinwärters erhalten bleibt. Auch hierfür will Sozialdemokrat Nietan beim Verteidigungsministerium aktiv werden „Ich halte die Argumente des Personalrats für überzeugend. Zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung wird ein Lagerhelfer benötigt. Er entlastet die Ausbilder und sorgt dafür, dass sich die Ausbilder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“, so Nietan.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert