Linnich - Matinee im Glasmalerei-Museum: Kein Programm für die Couch

Matinee im Glasmalerei-Museum: Kein Programm für die Couch

Von: bw
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Bürgermeister Wolfgang Witkopp (Mitte) und die Gleichstellungsbeauftragte Karin Krüger (4 v.r.) konnten zur Matinee zahlreiche Gäste und den Jazzclub Jülich begrüßen. Foto: Wickmann

Linnich. Die Auftaktveranstaltung zur 1. Linnicher Seniorenwoche bildete eine Matinee im Glasmalerei-Museum. Bürgermeister Wolfgang Witkopp konnte zahlreiche Gäste zu diesem Event begrüßen. Als Ehrengäste waren der Linnicher Bezirksbeamte Hans Bläser und Feuerwehrchef Theo Black eingeladen worden.

Umfangreiches Programm

„Ich freue mich, Sie hier begrüßen zu dürfen, und wünsche Ihnen allen eine spannende Woche hier in Linnich“, sagte Witkopp zur Begrüßung. Selbstverständlich mit von der Partie waren auch die Gleichstellungs- und Seniorenbeauftragte Karin Krüger und Eva-Maria Felden vom Arbeitskreis Seniorenrat, die für das umfangreiche Programm der Woche verantwortlich zeichneten.

Für die musikalische Unterhaltung an diesem Vormittag sorgte der Jazzclub Jülich, dessen Auftritte vom Publikum begeistert gefeiert wurden.

Interessen vertreten

In ihrer Ansprache betonte Felden, dass es enorm wichtig ist, dass noch viele ältere Einwohner Linnichs am Arbeitskreis aktiv teilnehmen, um gemeinsam besser ihre Interessen zu vertreten. Kandidaten für den Seniorenrat sind bisher Franz Averesch, Eva-Maria Felden, Dietmar Erwin, Dagmar Ludwig, Elisabeth Maaßen und Marlis Bange. Der Arbeitskreis dient als Bindeglied zwischen den Senioren und zahlreichen örtlichen Institutionen und unterstützt sie und ihre Familienangehörigen in Alltagssituationen.

In der zum ersten Mal ausgerichteten Seniorenwoche ist mit viel Aufwand ein Programm gestaltet worden, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zurechtgeschnitten ist.

Hierzu zählt zum Beispiel die „Oldies but Goldies“-Disco im Linnicher Rathaus, bei der DJ „Man in Black“ zahlreiche Klassiker der 50-er und 60-er Jahre spielte. Stilecht wurden auch Cocktails und Getränke aus der Zeit angeboten. Die Besucher der Disco waren aufgefordert, eigene Schallplatten und Tonbänder mitzubringen, die dann gespielt werden sollten und zu denen getanzt werden durfte.

Reichlich Information

Als ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Besuch des antiken Schlachtfeldes der Varusschlacht bei Kalkriese mit anschließender Stadtbesichtigung von Osnabrück eingeplant. Des Weiteren wurde an mehreren Tagen die Möglichkeit geboten, sich an Infoständen über Themen wie Krankenpflege, betreutes Wohnen oder Fitness und Gesundheit zu informieren.

Führungen durch Linnich oder die Stadtbücherei waren ebenso im Angebot wie ein Seminar zum Thema Trickbetrug, das die Polizei veranstaltete.

In einem Workshop erhielten die Teilnehmern von Ulrike Wiesler Tipps, um Symptome wie Rückenschmerzen, Schwindel oder Schulterbeschwerden in den Griff zu bekommen.

Einen besonderen Dank richteten die Organisatoren der ersten Linnicher Seniorenwoche an die zahlreichen Sponsoren, ohne deren Hilfe diese Veranstaltung mit ihrem vielseitigen und anspruchsvollem Angebot nicht möglich gewesen wäre.

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