Mathe-Professor hält Vorlesung im Gymnasium Zitadelle

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Mathematik auf hohem Niveau: Prof. Martin Pieper unterrichtet hier die Mathe-Leistungskurse im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung der Fachhochschule mit dem Gymnasium Zitadelle.

Jülich. Professoren lehren gewöhnlich an Hochschulen, doch gelegentlich auch am Gymnasium Zitadelle. Im Rahmen einer zweitägigen Kooperation der FH Aachen und dem Gymnasium Zitadelle unterrichtete Martin Pieper, Professor für Mathematik und Simulation im Fachbereich Energietechnik am Campus Jülich, die Mathe-Leistungskurse am Gymnasium Zitadelle.

„Es ist mir ein großes Anliegen, außerschulische Referenten in die Schule zu holen“, sagt Victor Schneider, der am Gymnasium Zitadelle Mathematik und Physik unterrichtet. Professoren, die an der Uni arbeiten, tun das mit einer unglaublichen Begeisterung. Auf einem Treffen für die Bewerbung „Stadt der jungen Forscher“ sind Schneider und Pieper ins Gespräch gekommen. Aus dem ersten Kontakt entwickelte sich die Zusammenarbeit.

An zwei Schultagen stellte Pieper Themengebiete vor, die im regulären Unterricht zu kurz kommen. Dazu gehört die Welt der Differentialgleichungen. Warum gerade dieses Thema? „Da gibt es nette Anwendungen“, sagt Martin Pieper. Differentialgleichungen sind Gleichungen für eine gesuchte Funktion von einer oder mehreren Variablen, in der auch Ableitungen in dieser Form vorkommen.

Die Schulstunden wurden so zur Vorlesung, in der die Schüler einen ersten Eindruck der Wissensvermittlung an der Uni oder FH erlebten. „Gerade wer praktisch orientiert ist, sollte an die FH denken, sagt Pieper und ergänzt: „Mit den Dualen Studiengängen ist die Fachhochschule Aachen eine gute Alternative zur Universität“.

Beispiele aus dem Alltagsleben

Pieper bereitete das Thema mit viel Witz, unterhaltsamen Anekdoten und Beispielen aus dem Alltagsleben auf: „Wir haben Bakterienwachstum errechnet und den Abbau von Alkohol im Körper“. Das Ergebnis beim Alkohol ergab einen Abbau von 0,1 Promille pro Stunde,

„Wenn fünf bis sechs Schüler mit besonderer Motivation aufblühen, dann haben wir unser Ziel erreicht“, erläutert Schneider das Ziel der Zusammenarbeit. Die nächste Kooperationsveranstaltung mit Professor Pieper ist für den Februar geplant.

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