Martinuslauf ist die erste Etappe

Von: gre
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Die Leiter der teilnehmenden Schulen legten die Planung für den Martinuslauf vor: Von links Helmut Gehring (KKRS), Hilde Viehöfer-Emde (Marienschule), Esther Josten (GGS) und Thomas Uerlichs. Foto: Greven

Aldenhoven. Die Martinusaktion wirft ihre Schatten voraus. Auch in diesem Jahr beginnt sie mit gemeinsamen Aktionen der beiden Grundschulen und der Käthe-Kollwitz-Realschule, die bereits an diesem Freitag, 25. September, in die Startlöcher treten und den Martinuslauf veranstalten.

Der frühe Zeitpunkt wurde gewählt, um für die Freiluft-Veranstaltung eine angemessene Witterung erwarten zu können.

Den Martinuslauf im Sinne des Wortes unternehmen eigentlich nur die Realschüler. Wie in den Vorjahren fahren sie am morgigen Freitag nach Jülich zum Karl-Knipprath-Stadion, wo sie auf der Aschenbahn ihre Runden drehen nach dem Motto „Kleine Schritte - Große Chancen”.

Von Verwandten, Bekannten und Freunden lassen sie sich ihre Stadionrunden honorieren. Diese Gelder fließen in den Topf der Martinusaktion 2009. In diesem Jahr wird er ausgeschüttet für Mikroprojekte der „Eglise Evangelique au Maroc”. Die Evangelische und die Katholische Kirche unterstützen verschiedene Projekte, die die Situation tausender in Marokko gestrandeter schwarzafrikanischer Flüchtlinge im Blick haben.

Den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule und der Marienschule werden derartige Läufe nicht zugemutet. Sie wandern a für den gleichen guten Zweck. Ihr Weg führt sie nach Engelsdorf. An dem ehemaligen Schulgebäude legen sie eine Mittagspause ein. Dann geht es den gleichen Weg wieder zurück. Auch deren Eltern tragen mit Spenden zum Gelingen des Projektes bei.

Bei diesem Sponsoringwalk sind die GGS mit 320 und die KGS mit 150 Kindern dabei. (Start 8.30 Uhr). Die Realschule schickt am Freitag 390 Läufer an den Start. Sie fahren um 8.25 Uhr ab Realschule.

Wie Thomas Uerlichs, Vorsitzender der Martinus-Aktion, erwähnte, ist der Martinuslauf vom finanziellen Ergebnis her ein ganz wichtiger Baustein für das Gelingen der Aktion. Erfahrungsgemäß beträgt der Anteil an den Gesamteinnahmen rund ein Drittel. Genauso wichtig ist die Tatsache, dass sich alle gemeinsam mit verantwortlich zeigen und an der Dritte-Welt-Aktion beteiligen.
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