Marion Schunck-Zenker geht in Linnich ins Rennen

Von: Kr.
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Als eine der ersten gratulierten Raoul Pöhler (links), Peter Münstermannn (2.v. links) und Hands Friedrich Oetjen, Marion Schunck-Zenker, die für die SPD Linnich bei den Bürgermeisterwahlen im September kandidiert. Foto: Kròl

Linnich. In Linnich läuft derzeit politisch einiges schneller. Zumindest, was das Rennen um den Bürgermeisterstuhl angeht. Während in den anderen beiden Kommunen des Jülicher Landes, in denen dieses Jahr Bürgermeisterwahlen stattfinden – Jülich und Inden – noch keine Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen haben, stehen jetzt in Linnich schon zwei Herausforderer für Amtsinhaber Wolfgang Witkopp fest.

Nach Mark Dremel (UWG) ist jetzt auch Marion Schunck-Zenker offiziell im Rennen – nicht ganz überraschend. Es war in der Stadt kein Geheimnis mehr, dass die Ortsvereinsvorsitzende für ihre Partei als Bürgermeisterkandidatin bei den Wahlen im September antreten will.

Tochter der Stadt

Es fehlte nur noch ihre Bestätigung seitens der Mitglieder des Ortsvereins. Sie trafen sich nun im Café „Jedermann“ Linnich zur Ortsvereinsversammlung. Zu ihrem Versammlungsleiter wählten die 21 anwesenden SPD Mitglieder ihren Fraktionsvorsitzenden Hans Friedrich Oetjen. Ohne Gegenkandidat ging Marion Schunck-Zenker ins Rennen und stellte ihre Beweggründe vor, warum sie dieses Amt anstrebe. Persönliches ließ sie außen vor, denn als gebürtige Linnicherin kennt man sie in ihrer Heimatstadt. Sie beschränkte sich vielmehr auf die Dinge, die sie für Linnich anstrebt. Linnich, so fand sie, habe einiges zu bieten.

Mit dem Krankenhaus, Ärzten, Schulen und Kindergärten sowie Einkaufsmöglichkeiten und dem Hallenbad stimme die Infrastruktur in der Stadt. Eine gute Verkehrsverbindung sei auch vorhanden und auch Arbeitsplätze gebe es vor Ort. „Leider ist Linnich aber auch an vielen Stellen von Stillstand, Gleichgültigkeit und mangelndem Engagement geprägt“, kritisierte sie und stellte den Vergleich zu umliegenden Kommunen wie Jülich, Baesweiler, Hückelhoven oder Erkelenz her, die deutlich besser dastehen. „Wir brauchen den Aufbruch und Linnich braucht eine Bürgermeisterin, die für ihre Stadt brennt“, erklärte sie.

Sie sprach von ihren Visionen einer Verwaltungsführung, die aktiv, innovativ und zukunftsorientiert handelt. Stadtentwicklung müsse eng mit Wirtschaftsförderung verzahnt werden und darin eingebunden sein müsse auch die Entwicklung der Dörfer. Sie schloss ihre Ausführungen mit den Worten: „Ich glaube, dass ich mit meinem beruflichen Hintergrund als Diplom-Finanzwirtin, mit meiner Erfahrung als Betriebsprüferin und als jemand, der mit beiden Beinen im Linnicher Leben steht, und mit Eurer Unterstützung die richtige Besetzung für Linnich bin.“

Auch ihre Genossen waren dieser Meinung und nominierten Marion Schunck-Zenker einstimmig zu ihrer Kandidatin für die Bürgermeisterwahl. Wahlleiter Hans Friedrich Oetjen, der sich sicher war, dass man nicht nur die geeignete Kandidatin gefunden habe, sondern auch die richtige Bürgermeisterin, appellierte an die Anwesenden, es nicht bei der Stimmabgabe bewenden zu lassen, sondern ihr auch während des Wahlkampfes und darüber hinaus Unterstützung zu gewähren.

Als einer der ersten gratulierte Peter Münstermann (MdL) der frisch gekürten Kandidatin, ebenso wie Raoul Pöhler von Seiten des Unterbezirks und der Genossen in Aldenhoven. Münstermann hatte außerdem kurz und knapp von seiner Arbeit im Landtag berichtet.

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