Marcos Freitas kehrt zum TTC zurück

Von: Volker Uerlings
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Trägt nächste Saison wieder das Jülicher Trikot und gastiert morgen mit Düsseldorf beim TTC: Marcos Freitas. Foto: Król

Jülich. Der „neue” TTC Indeland Jülich in der nächsten Saison der Deutschen Tischtennis Liga ist ein Quartett. Am Montag wird in Düsseldorf bekannt gegeben, dass der Portugiese Marcos Freitas vom Rhein an die Rur zurückkehrt.

Der 20-Jährige ist der vierte und letzte Neuzugang der Herzogstädter, die damit nicht nur nach Auffassung von Ehrenpräsident Arnold Beginn eine „schwer berechenbare Mannschaft” in ihr 32. Jahr in der höchsten deutschen Klasse schicken.

Schon am Dienstag hat der Rückkehrer die Chance, das Publikum in Jülich von seinen Qualitäten zu überzeugen. Dann tritt er noch mit Borussia Düsseldorf in der Nordhalle an. Auch Sonntag kam er zum Einsatz, weil die Star-Truppe aus der Landeshauptstadt im Spitzenspiel gegen Ochsenhausen auf den verletzten Dimitrij Ovtcharov verzichten musste. Wenn Ovtcharov als zweitbester Deutscher in der Weltrangliste nicht über Nacht wieder genesen ist, wächst auch die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Timo Boll in Jülich. Der rheinische Klassiker beginnt um 19 Uhr.

Mit der Verpflichtung des Portugiesen dürften auch die Unkenrufe der Experten verstummen, die beim neuen Team des TTC Indeland die Routine vermisst haben. Freitas, obwohl noch jung an Jahren, verfügt darüber in mehrfacher Hinsicht: Er ist portugiesischer Nationalspieler, hat diverse internationale Wettbewerb bestritten und nicht zuletzt mit Borussia Düsseldorf nun auch die zuweilen dünne Luft der Champions League kennen gelernt.

Hier blieb er ohne Fehl und Tadel, während es in der DTTL für ihn suboptimal lief. Arnold Beginn hat dafür eine Erklärung: „In der Bundesliga war er das fünfte Rad am Wagen und kam nur zum Einsatz, wenn sich jemand verletzte oder ein Spitzenspieler geschont werden sollte. Mit dieser Rolle kam er nicht zurecht.”

Neben Marcos Freitas stehen der für Singapur spielende Wang Zhi (Nr. 39 der Weltrangliste) sowie die beiden Spitzenspieler des Zweitligisten Hagen, Loic Bobellier-Mammot (Frankreich) und der Filip Szymanski unter Vertrag. Außer dem Polen befinden sich dann drei Linkshänder im Team, das auch im Doppel sehr stark sein dürfte. Alle Akteure bilden in Düsseldorf eine Trainingsgruppe, so Ehrenpräsident Beginn.

Marcos Freitas hat vor seinem Wechsel nach Düsseldorf vor einem Jahr bereits zwei Spielzeiten das Jülicher Trikot getragen, gilt als technisch feiner Spieler, allerdings nicht unbedingt als nervenstark.
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