Marcel Pluschke schafft Sprung in DSDS-Motto-Shows

Von: ng
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Marcel Pluschke hat es in die DSDS-Motto-Shows geschafft. Foto: RTL

Köln/Linnich. „Mir ist bei der Entscheidung die ganze Zeit die Firma durch den Kopf gegangen. Ich habe die ganze Zeit gedacht, wenn ich jetzt rausfliege, dann muss ich am Montag wieder zur Arbeit und der Traum ist vorbei”, ließ Marcel Pluschke nach der ersten Live Show von „Deutschland sucht den Superstar” die vergangene Stunde der Entscheidungssendung Revue passieren.

Für den Linnicher war die Show ein „Adrenalinausstoß pur”, denn es war spannend bis zur letzten Minute im Coloneum in Köln-Ossendorf: „Ich kann nicht glauben, dass ich doch noch weiter gekommen bin. Nachdem ich es nicht unter die Top 7 geschafft hatte, habe ich schon gedacht, ich bin raus”.

15 Kandidaten traten auf der Fernsehbühne vor Millionen Fernsehzuschauern an, um sich für die Teilnahme an den Motto Shows zu qualifizieren. Zunächst sah es nicht danach aus, als würde der smarte Linnicher zu den zehn Kandidaten gehören, die weiterkommen. Denn die Kritik der Jury mit Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller fiel nicht besonders positiv aus - auch wenn Bohlen den schüchternen Borussia-Mönchengladbach-Fan „niedlich und zum knuddeln” findet und der Überzeugung ist, dass Marcel ein „Frauentyp” ist.

Zu gehemmt stehe der 19-Jährige auf der Bühne und richtig gut singen könne er auch nicht, kritisierten Neumüller und Eichinger. Dabei hatte sich „Plüschi” - wie Bohlen ihn nennt - so viel Mühe gegeben, nicht gehemmt und schüchtern zu erscheinen. Deshalb wählte er für seinen Auftritt ein Cowboykostüm, eroberte zudem mäßig elegant den Rücken eines mechanischen Rodeobullen und gab sich ganz als cooler Bullenreiter, der dabei noch ganz lieb in die Kamera schauen kann.

Doch auch die witzige Idee änderte nichts daran, dass das Publikum auf den Rängen der Halle ebenso mäßig begeistert war, wie die Jury, als der Linnicher „Country Roads” trällerte. Dafür zeigte sich der „Plüschi-Fanclub” mit Vater Uwe, Mutter Karin und vielen Freunden begeistert von der Darbietung des Nachwuchssängers „mit den tollen blauen Augen”. Und nicht nur ihnen - auch den Zuschauern zu Hause an den Bildschirmen hat der Auftritt gefallen, schließlich haben sie per Telefonvoting für den 19-Jährigen gestimmt. Zu den Anrufern gehörten sicherlich nicht nur junge Mädchen, die dem bislang ungeküssten Marcel gerne den ersten Schmatzer aufdrücken möchten. Auch viele Linnicher haben zum Hörer gegriffen und für „Plüschi” gestimmt. Schließlich lagen in der Rurstadt schon Tage vorher Flugzettel aus. Viele Anrufe kamen auch von den Handys der Jugendlichen bei der Karnevalsfete der Jugendinitiative Welz. Hier wurde die Votingnummer über einen Beamer an die Wand projeziert.

„Ich bin echt stolz auf die Linnicher, dass sie mich so unterstützen”, freute sich Marcel und versprach: „Nächste Woche werde ich noch mehr Gas geben, damit ich auch in der Mottoshow weiter gewählt werde”. Dann werden er und seine Konkurrenten aktuelle Charthits performen. „Nächste Woche werde ich dann wohl mal was Ruhiges singen”, kündigt Marcel an. Jetzt zieht er mit den übrigen Superstar-Kandidaten in das DSDS-Loft. Hier kann er weiter an seinem Traum einer professionellen Musikkarriere arbeiten. Und was passiert, wenn es nicht klappt? „Das wäre schade, aber ich käme damit klar. Wenn ich heute nicht weitergekommen wäre, wäre ich auch damit klargekommen. Trotzdem: Ich gebe mein bestes um noch so lange wie möglich dabei zu sein”.
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