Jülich - Mann rastet am Rande des Jülicher Weihnachtsmarktes aus

Mann rastet am Rande des Jülicher Weihnachtsmarktes aus

Von: red/pol
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Symbol Gewalt Blaulicht Polizei Straftat Verbrechen Überfall Foto Karl-Josef Hildenbrand dpa
Zunächst gab es eine Rangelei am Festzelt, später widersetzte sich einer der Beteiligten mit Gewalt den Polizisten. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Jülich. Ein Strafverfahren erwartet einen Besucher des Jülicher Weihnachtsmarktes aufgrund seines „höchst ungebührlichen Verhaltens“. Inmitten von Lichterglanz und Budenzauber gab es zunächst eine Rangelei am Festzelt. Ein besonders aggressiver Beteiligter biss einem Polizisten später sogar noch ins Bein.

Die Polizei wurde laut Bericht gegen 23.30 Uhr zum Festzelt des Weihnachtsmarktes auf den Schlossplatz gerufen. Einige Beteiligte hatten sich dort nach ersten Hinweisen geschubst und sich in aggressiver Stimmung vom Festzelt entfernt. Als die Polizisten kurz darauf wenig weihnachtliches Geschrei aus der Kurfürstenstraße hörten, eilten sie dorthin und trafen ein sich streitendes Pärchen an.

Bei der Annäherung an einen bereits auf dem Boden liegenden 37-jährigen Aldenhovener, rastete der Mann völlig aus. Er beleidigte die Ordnungshüter auf respektlose Art und Weise. Im Rahmen seines Widerstands biss er einem Beamten ins Bein, wodurch dieser leicht verletzt wurde.

Der Mann musste am Ende gefesselt abgeführt werden. Auch er hatte dabei leichte Verletzungen erlitten. Der Beschuldigte und der Beamte mussten ambulant behandelt werden.

Der Aldenhover stand unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ob es nur der auf dem Weihnachtsmarkt durcheinander konsumierte Alkoholika-Mix war, wie er selbst einräumte, oder auch andere Substanzen Einfluss auf sein Verhalten nahmen, wird die bei ihm entnommene Blutprobe noch ergeben müssen. Die Polizei hat eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt. 

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