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Maiblömchefest: Für das närrische Volk mehr als nur ein Event

Von: kr
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Lich-Steinstraß. Mit dem Maiblömchefest startet die große Familie der KG Maiblömche Lich Steinstraß mit Mitgliedern, Freunden, Ehemaligen und Ortsvereinen in die heiße Phase der Session 2013/14. Es ist auch ein Anlass sich des kölschen Brauchtums bewusst zu werden und auf seine Wurzeln zurück zu schauen.

Christlicher Glauben

Sie fußen auch im christlichen Glauben und so beginnen die Lich Steinstraßer Karnevalisten, die sich auch nach der Umsiedlung dem Karnevalsverband Rhein-Erft zugehörig fühlen, mit einem Gottesdienst. In „kölsche Sproch“, der Sprache, die den rheinischen Karneval über Jahrhunderte prägt, las dann auch Pfarrer Helmut Macherey in Konzelebration mit Propst Josef Wolff diese heilige Messe in der Kirche St. Andreas und Matthias in Lich Steinstraß.

Die Texte hatten Peter Wilden und Dirk Emunds zusammengestellt und in Kölsch übertragen. An die heiligen Drei Könige erinnerte Pfarrer Macherey in seiner Predigt, die für die Stadt Köln von besonderer Bedeutung sind. Er fragte daher auch: „Was ist von Weihnachten übrig geblieben? Habt ihr dem Kind einen Platz in eurem Haus und eurem Herzen eingeräumt“. Auch beim Karneval gehört das Kind in der Krippe dazu, betonte er und hoffte, dass für die zahlreichen Gottesdienstbesucher dieser Tag mehr sei, als nur irgendein Event. Nach dem Schlusssegen gab er darüber hinaus auch noch einen Witz zum Besten.

Gemeinsames Frühstück

Gemeinsam zogen die Gottesdienstbesucher anschließend ins Bürgerhaus. Ein Frühstück schloss sich an. Doch zunächst einmal begrüßte Präsident Mike Schmitz seine Gäste und wie es sich für ein solches Fest gehört, wurden Orden und Ehrenzeichen vergeben. In den Kreis der Ehrensenatoren wurden Franz Ferdinand Müller, ein „alter Lich Steinstraßer“ und die stellvertretende Bürgermeisterin Margret Esser-Faber aufgenommen.

Elmar Hinterberg, ebenfalls Ehrensenator der KG, hielt die Laudatio und stellte die beiden neuen Würdenträger vor. Mit der Vereinsnadel für 11 Jahre Mitgliedschaft in der KG wurden geehrt Michael Bongartz, Wolfgang Brandt, Michael Dahmen jun., Markus Effer, Christoph Matzerath und Hans Peter Schneider. 22 Jahre gehören Heike Dohmen, Manfred Domath, Dirk Emunds, Janine Gabler, Yvonne Goder, Hubert Kiven, Armin Michael und Lothar Worms der KG an und 33 Jahre Rita Becker. 10 Jahre gehören Maria Moreno-Zurkaulen und Anja Schumacher dazu. Sie erhielten den Damenmoden und seit 50 Jahren ist Heinz Reif dabei.

Als Gäste begrüßte Präsident Schmitz außerdem Elfi Meyer und Karl Mattheis. Sie waren als Vertreter des Karnevalsverbandes Rhein Erft nicht mit leeren Händen gekommen, sondern hatten ebenfalls einige Auszeichnungen mitgebracht. Die KRE-Verdienstmedaille überreichten sie Stefan Hamacher für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand. Zurzeit übt er das Amt des Kassierers aus. Den KRE-Verdienstorden in Bronze erhielten Darleen Dohmen, die seit 15 Jahren als Solomariechen aktiv ist, sowie Manfred Domath, der die KG im Vorstand und als Zeltbauer unterstützt.

Silber ging an Dirk Emunds für seine Vorstandstätigkeit als Geschäftsführer und Pressewart. Den goldenen Verdienstorden erhielt Gerd-Willi Cremanns für seine langjährige Vorstandsarbeit. Er hatte außerdem einmal als Prinz und dreimal als Bauer das Dreigestirn bereichert.

Das Dreigestirn

Auch das derzeitige närrische Dreigestirn mit Prinz Udo (Peters), Jungfrau Frieda (Wilfried Heinrichs) und Bauer Markus (Weber) machte natürlich begleitet von Garde und Offiziellen seine Aufwartung.

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