Märchenträume blühen im Park

Von: ojo
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Hexen, Elfen, Meerjungfrauen und viele andere zauberhafte Wesen werden im Brückenkopf-Park Märchenträume wahr werden lassen.

Jülich/Stolberg. Wenn eine Meerjungfrau auf dem Trocken liegt und nicht japst, sondern munter plappert; wenn der gestiefelte Kater wieder und wieder seine eigene Geschichte erzählt, weil er fortwährend dazu aufgefordert wird, dann gibt es dafür nur einen Grund: „Märchenträume“ im Brückenkopf-Park Jülich.

„Das ist eine der ganz besonderen Veranstaltungen im Park“, attestiert der stellvertretende Parkchef Hans-Josef Bülles. Am Sonntag, 18. August, ist wieder Traumzeit – diesmal besonders besonders, weil der Park sein 15-jähriges Bestehen feiert. Im gesamten Park mit seinen 30 Hektar Fläche wird es an diesem Tag märchenhaft. „Märchen, erzählen, Märchen spielen und Märchen inszenieren“ wolle man, sagt Bülles. Und das scheint im Jubeljahr ausgesprochen gut zu funktionieren. nie gab es eine solche Fülle an aktiven Teilnehmer. Daran hat der City Starlight Kulturverein Stolberg einen ganz entscheidenden Anteil.

Mit um die 35 Aktiven wollen sie die Jülicher Veranstaltung unterstützen. Der Kupferstädter Verein, hervorgegangen aus einer Parodiegruppe und später einer Karnevaltruppe, hat sich ganz der Verbreiten von Märchen verschrieben. Marcel Künstler, 1. Vorsitzen- der des Vereins: „Wir haben bemerkt, dass viele Kindern gar keine Märchen mehr kennen.“ Das wollen die City Starlights nicht hinnehmen und bringen Märchen unters Volk. „Wir haben einen ganzen Fundus an Märchenfiguren und -kostümen. Die werden wir mitbringen – wenn es nicht zu heiß ist.“

Gemeinsam mit der Stammbesetzung an Märchenlesern, darunter der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, zu dem sich auch die Aachener Europaabgeordnete Sabine Verheyen gesellen wird, werden die Stolberger 36 Stationen im gesamten Park von den idyllischen Themengärten bis zur Südbastion bestücken und mit der Magie des Wortes die Phantasie der Kinder, aber auch Erwachsenen erblühen lassen. Über das Erzählen komme man sehr schnell in Kontakt mit den jungen Zuhörern, berichtet Bülles aus eigener Erfahrung.

Diese Interaktion sei gewollt und wichtig. Sie trägt dem pädagogischen Anspruch Rechnung, die hinter dieser vermeintlich ausschließlich spielerischen Aktion steckt. Aber auch ohne diesen Tiefgang: Märchen genießen – einfach so, ist völlig in Ordnung. Zu hören, sehen und erleben wird es nicht nur die Klassiker der Grimms, Hauff oder Andersen geben, sondern auch irische, osteuropäische und sogar afrikanische Märchen. Eine ganze Märchenwelt eben.

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