Düren - Lust auf Gezacktes: Briefmarkensammler tagen in Düren

Lust auf Gezacktes: Briefmarkensammler tagen in Düren

Von: Jana Peterhoff
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Düren. „Schwarze Einser“, „Sachsendreier“ oder „die blaue Mauritius“: Da leuchten die Augen der Mitglieder, schon lange. Im Kreis Düren seit 90 Jahren, erzählte Klaus Goslich, der Vorsitzende der Briefmarkensammler-Vereinigung Düren, der auch Vorsitzender des Verbandes Mittelrhein ist.

Von Ganzsachen ist auch die Rede, von der schönen „Germania“ und Rudolf Schock zu 60 und 62 Cent. Mit dieser Information wird auch seine große Leidenschaft spürbar: der Briefmarke.

Bei der Jahreshauptversammlung der Briefmarkensammler-Vereinigung wurde klar, wie viele Menschen diese Leidenschaft teilen. Die Mitglieder des Ortsvereins hatten sich versammelt, um das vergangene Jahr abzuschließen, eine Bilanz zu ziehen, über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres zu sprechen, neue zu planen und die treuen Vertreter aus den eigenen Reihen zu ehren. Für das laufende Jahr wurde eine moderate Beitragserhöhung beschlossen.

Aber auch einen Bericht über die berühmteste Postkarte der Welt, die Jahrhundertwende-Karte aus dem Jahr 1900, gab es zu sehen und zu hören. Unter den Gästen waren der Ehrenvorsitzende Albert Jonas und die Vorstandsmitglieder des Philatelisten-Verbands Mittelrhein Werner Lade und Hans-Josef Peters, beide gleichzeitig Mitglieder des Ortsvereins.

Im Jahr 2015 hatten die Briefmarkensammler zu ihrem 90-jährigen Bestehen eine Rudolf-Schock-Briefmarke herausgebracht. Die Teilnahme an den Dürener Jazztagen und eine erfolgreiche Ausstellung von Briefmarken, Ansichtskarten und Postkarten mir Dürener Thematik kamen sehr gut an.

Mit Briefmarke auf Weltreise

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Herbert Bendig aus Düren mit einer Goldnadel geehrt. Hans-Josef Peters aus Vettweiß bekam für seine 25-jährige Mitgliedschaft die silberne Nadel. Die Bronzenadel wurde Karl-Hubert Spennes aus Langerwehe verliehen.

Referent Hans-Dieter Friedrich nahm die Zuhörer mit auf eine faszinierende Reise um die Welt – mit der berühmten Jahrhundertwende-Postkarte. Die Reise ging in die Niederlande, nach Luxemburg, Frankreich, Hawaii, Kanada, in die USA, auf die Weltausstellung in Paris, nach Mexico und Guatemala, bis nach Peru, Neuseeland und Japan. Seinem Vortrag „In 80 Karten um die Welt“ bildete das Ende der Versammlung.

Die Briefmarkensammler-Vereinigung Düren lädt zu monatlichen Tauschtagen ein. Diese sind öffentlich und finden normalerweise am ersten Sonntag im Monat im Posthotel Düren statt.

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