Lüpertz-Schau lockte mehr Besucher ins Glasmalerei-Museum

Von: Kr.
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Große Resonanz rief die Einladung zur Finissage der Lüpertz Ausstellung bei den Kunstfreunden hervor. Dr. Myriam Wierschwoski führte aus diesem Anlass noch einmal durch die Ausstellung. Foto: Kròl

Linnich. „Es war eine tolle Ausstellung. Unsere Besucherzahlen sind dadurch deutlich gestiegen“, erklärte Dr. Myriam Wierschowski. Er hob noch einmal die Bedeutung der Markus Lüpertz Ausstellung hervor, die vom 24. April bis zum 22. Januar im Deutschen Glasmalerei Museum zu sehen war.

Ihr Herzstück waren die beiden monumentalen Glasfenster, die eigens für das Museum gefertigt wurden und deren Entwürfe der Künstler dem Haus geschenkt hatte.

Sie werden auch weiterhin im Haus zu sehen sein, doch abgehangen werden nun die Scheiben, Kartons und Entwürfe des Künstlers, die er unter anderem für St. Andreas in Köln gefertigt hatte.

Ein Leuchtturmprojekt

„Diese Eröffnung, zu der Lüpertz persönlich gekommen ist, war schon ein großes Ereignis“, erklärte die Museumsleiterin und meinte weiter; „Es war ein Leuchtturmprojekt, dem hoffentlich noch weitere folgen werden“. Für sie und ihr Team, so berichtete sie, war es fantastisch und sehr spannende mit einem solch bedeutenden Künstler zusammen zu arbeiten und die Kunstwerke während des Entstehungsprozesses zu begleiten.

Um diese Ausstellung nun zu einem auch würdigen Abschluss zu bringen, hatte das Deutsche Glasmalerei Museum zur Finissage eingeladen. Noch einmal hatten Besucher die Möglichkeit, die komplette Ausstellung zu erleben und bei einer ausgedehnten Führung mit der Museumsleiterin kennen zu lernen. Und groß war die Resonanz.

Die ersten beiden Besucher hatten sich trotz klirrender Kälte bereits eine halbe Stunde vor der Öffnung des Museums eingefunden und dies auch nicht bereut. Kurz ging Dr. Wierschowski noch einmal auf den lange zurückliegenden Besuch des Künstlers in Linnich ein, bei dem er sich so beeindruckt zeigte, dass die Idee zu dieser Schenkung geboren wurde(wir berichteten) ehe sie dann auf die Werke selbst einging.

Neben der Führung bestand für Kinder und Jugendliche am Nachmittag die Möglichkeit in einem Workshop sich mit den Vanitas Symbolen Blume und Totenkopf, die das Herbstfenster, eines der Kunstwerke dominieren, auseinander zu setzen. Weiterhin hatte der Künstler noch einige von ihm signierte Kataloge zur Verfügung gestellt, die unter den Besuchern verlost wurden.

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