Losglück motiviert die Indeländer zusätzlich beim Pokal-Heimspiel

Von: Antonius Wolters
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Jeder gegen gegen: Die Tischtennis-Saion startet am Sonntag mit dem Pokal. Drei Teams gastieren ab 10 Uhr in der Nordhalle. Foto: Kròl

Jülich. Bevor für Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich am 3. September die neue Saison bei m TTC Zugbrücke Grenzau II beginnt, sind die Herzogstädter am Sonntag im Deutschen Pokal Gastgeber der Vorrundengruppe 1, die um 10 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße beginnt.

Bereits heute versammelt Trainer Miro Broda dort sein neuformiertes Team, um die Spieler neu einzukleiden, gemeinsam zu trainieren und nach den Trainingseindrücken die Aufstellung für das Pokalturnier festzulegen, das mit Dreierteams absolviert wird. Bei insgesamt fünf zur Verfügung stehenden Akteuren hat Broda hier die Qual der Wahl, was in der vergangenen Saison die Ausnahme darstellte. Gegner sind die Zweitligisten BVB Dortmund und 1. FC Köln sowie Drittligist TTC GW Bad Hamm.

Frühe Vorentscheidung

Das vorweggenommene Endspiel steht dabei gleich zum Auftakt an, wenn die Indeländer auf die Dortmunder treffen, die bislang immer ein äußerst unangenehmer Gegner waren und für die neue Spielzeit gehörig aufgerüstet haben. „Im ersten Spiel werden die Weichen gestellt“, prophezeit auch TTC-Ehrenpräsident Arnold Beginn. Dem gewieften Manager ist sehr daran gelegen ist, dass die Indeländer am Sonntag als Gruppensieger den Einzug in die nächste Pokalrunde schaffen, wo die Mannschaft erneut Heimrecht hätte und vermutlich auf einen Zweitligisten aus dem Süden der Republik treffen würde.

Fortuna war den Indeländern bei der Pokalauslosung sogar derart hold, dass die Herzogstädter, wenn sie auch diese Runde überstehen würden, anschließend erneut in der heimischen Nordhalle aufschlagen dürften – dann würde sich allerdings auf jeden Fall ein Team aus der Tischtennis-Bundesliga an der Berliner Straße vorstellen, wohin es bekanntlich auch die Gastgeber zieht.

Alte Bekannte sind zu Gast

Mit Thomas Brosig und Gianluca Walther bringt Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Köln zwei alte Bekannte vom Rhein mit an die Rur, die früher selbst für die Indeländer gespielt haben. Der TTC darf nach Worten Beginns die Kölner jedoch nicht unterschätzen, denn die bieten mit Spitzenspieler Lennart Wehking noch einen spielstarken Trumpf auf. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Dirk Huber, der noch zu Bundesliga-Zeiten die Herzogstädter betreute und jetzt in der Domstadt die sportliche Leitung inne hat.

Der ambitionierte Drittligist Bad Hamm wird vor der Saison mit seiner jungen Mannschaft als Aufstiegsfavorit gehandelt, der bereits jetzt Zweitliga-Niveau mitbringe. Mit Gerrit Engemann bringen die Gäste zudem einen der besten Nachwuchsspieler mit, an dessen Verpflichtung laut Manager Beginn auch der TTC schon einmal interessiert war, doch insgesamt stuft er den Drittligisten als lösbare Aufgabe ein.

„Ich bin froh, wenn es losgeht“, kann es Altmeister Beginn kaum abwarten, den neuen TTC Indeland spielen zu sehen, nachdem er so viel Zeit und Kraft die die Vorbereitung auf die Saison investiert hat, die den Aufstieg ins Oberhaus bringen soll.

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