Jülich - Lokale Prominenz kehrt auf die Schulbank am Vorlesetag zurück

Lokale Prominenz kehrt auf die Schulbank am Vorlesetag zurück

Von: Kr.
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Auch sie beteiligten sich wie über 100.000 andere Bürger am bundesweiten Vorlesetag und besuchten zu diesem Zweck die Katholische Grundschule Jülich. Foto: Kròl

Jülich. Dieser Tag hat schon Tradition Seit 2004 fordern „Die Zeit“, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung Groß und Klein, Jung und Alt am dritten Freitag im November zum Vorlesen auf. In der Vergangenheit fand ihr Aufruf stets ein großes Echo. In Schalterhallen der Banken und Sparkassen, in Bahnen, Krankenhäusern und an ganz unterschiedlichen Orten wurde vorgelesen.

Mehr als 130.000 Vorleser, darunter zahlreiche Prominente, meldeten sich in diesem Jahr und etliche Millionen hörten ihnen zu. Auch die Schulen wie die Katholische Grundschule Jülich beteiligen sich an dieser Aktion.

Einmal mehr hatten Schulleiterin Diana Prömpers und ihr Kollegium wieder eine Reihe von prominenten Jülichern eingeladen, den Kindern an diesem Tag etwas vorzulesen. Gerne hatten sie die Möglichkeit genutzt, wieder einmal die Schulbank zu drücken und dabei auch Kontakt zu den Mädchen und Jungen aufzunehmen.

Von der Stadtbücherei waren zwei echte Profis in Sachen „Vorlesen“ gekommen: Die Leiterin Birgit Kasberg und ihre Kollegin Yvonne Schroiff ließen es sich nicht zweimal sagen, um direkte Werbung fürs Buch zu machen. Sie hatten für die Kinder „Ich war das nicht“ und den Krimi „Das Bibliotheksgeheimnis“ mitgebracht.

Ökumenisches Lese-Duo

Propst Josef Wolff und sein evangelischer Amtsbruder Horst Grothe schauten ebenfalls mal in der Schule vorbei. „Bestimmt wird alles gut“, eine Geschichte über Flüchtlingskinder hatte der Propst Wolff ausgewählt, während Grothe aus „Dirk und Ich“ las. Aus der Gemeinschaftshauptschule war Karin Stobbe herüber gekommen und las die Geschichte vom Wolf, der so viele Fragen stellte. Wolfgang Gunia hatte die Weihnachtsgeschichte mit dem Hasen Felix ausgesucht und Christoph Klemens vom Jülicher Kulturbüro freute sich darauf, aus „der Kurzhosen-Gang“ vorlesen zu dürfen. Als sie noch als Dezernentin in Jülich wirkte, ist Katarina Esser häufig an der Schule zu Gast gewesen. Nun schaute sie noch einmal vorbei, um den Kindern etwas vorzulesen.

„Wir greifen ja auch schon mal nach den Sternen. Deshalb hatten wir Bundespräsident Gauck zum Vorlesen eingeladen“, sagte Diana Prömpers.

Von ihm sei allerdings eine Absage gekommen, doch zugesagt hätten sofort die beiden Dürener Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan und Thomas Rachel. Letzterer war aus Termingründen schon früh zu Schulbeginne gekommen und hatte seiner Klasse aus „An der Arche um Acht“ vorgelesen. Die Kinder hatten dieses Buch einige Tage zuvor als Theaterstück gesehen und waren hellauf begeistert.

Dietmar Nietan las dafür aus dem „Tätowierten Hund“ und war selbst ganz angetan von dem Inhalt des Buches, konnte er doch daraus lernen, was er alles anstellen muss, um Bürgermeister zu werden.

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