Lohn verbannt das Abstiegsgespenst für eine Woche

Von: hfs.
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Jülich. Die Rhenania aus Lohn macht es spannend. Mit dem 2:1-Sieg über Salingia Barmen wurde das Abstiegsgespenst wenigstens für eine Woche verbannt.

Theoretisch kann die Mannschaft von Trainer Daniel Grewe somit noch neun Punkte holen, würde nach dem derzeitigen Stand Barmen überflügeln und die Salingia zum Abstieg verdonnern. Vorausgesetzt, zu den jetzigen 18 Punkten würde Barmen keine mehr hinzuaddieren können.

„Aber mit solchen Rechenspielchen beschäftigen wir uns nicht. Der Sieg von Lohn war glücklich, weil wir es erneut nicht geschafft haben, die herausgespielten Chancen in Tore umzuwandeln“, kritisierte erneut Barmens Trainer Marcel Kaiser. Er lobte die kämpferische Leistung der Gastgeber, und bemängelte bei der seiner Mannschaft lediglich den Abschluss. Dass der Gast über 90 Minuten tonangebend war, erlebten auch die Zuschauer. Die sahen aber auch, dass es mit der Herrlichkeit der Salingia mit Erreichen der gegnerischen Strafraumgrenze vorbei war.

„Dann fehlte die Kaltschnäuzigkeit, die Durchschlagskraft“, stellte Kaiser nüchtern fest. Vielleicht, so ergänzte er bei seiner Spielanalyse, sei ein Remis verdient gewesen. „Denn bis zum 0:1 in der 27. Minute waren wir dominant.“ Danach war der Spielfluss aus Sicht der Salingia wie abgeschnitten, Entscheidendes im Spiel nach vorne wurde vernachlässigt.

Dass insgesamt sechs Stammspieler fehlten, wertete Kaiser auf keinen Fall als Entschuldigung. „Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, musste Lohn schlagen.“ Fakt sei, dass man in den restlichen Spielen ein Erfolgserlebnis erzwingen muss. „Mit den jetzigen Leistungen will ich auf keinen Fall die Saison beenden. Ich weiß, dass wir auch anders auftreten können, und das will ich in den restlichen drei Spielen einfach sehen.“

Zu „sehen“ ist die Salingia am kommenden Samstag (15.30 Uhr) auf eigenem Platz gegen Hambach. Und Lohn muss sonntags beim SC Merzenich antreten, der die A-Ligazugehörigkeit für die Rhenania dann wohl mit einem Sieg vorläufig beenden wird.

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