Lösung für das Wasserproblem ist nicht in Sicht

Von: gre
Letzte Aktualisierung:

Aldenhoven. Den Tagesordnungspunkt „Hochwasserschutz Engelsdorf” hatte die Verwaltung für die jüngste Sitzung des Bauverwaltungsausschusses Aldenhoven eigentlich nur als „Sachstandsbericht” vorgesehen.

Baudezernentin Anita Klotz erinnerte an den vom Planungsbüro Ageva Ende Oktober 2008 gehaltenen Vortrag, der zwar verschiedene technische Möglichkeiten beinhaltet, aber keine hundertprozentigen Lösungen versprach.

Inzwischen hat die Verwaltung mehrere Gespräche beim Regierungspräsidenten, bei der unteren Wasserbehörde, beim Wasserverband und bei der Flurbereinigungsbehörde geführt. Vorab sei zu betonen, dass eine Bodenordnungsmaßnahme zum Zwecke der Lösung dieses Wasserproblems nicht zu erwarten sei.

Hydrologisches Gutachten

Wasserbehörde und Wasserverband wollen sich des Problems annehmen, zuvor aber ein hydrologisches Gutachten erstellen und eine Schadensermittlung veranlassen. Lösungsvorschläge wurden in diesen Gesprächen nicht genannt. Die Ziehung von Quergräben könne durchaus Erfolg versprechend sein. Alles das sei sehr langwierig und zeitaufwändig, so Anita Klotz. Der Ausschussvorsitzende Wilfried Poullig (SPD) räumte ein, dass es sehr schwierig sei, das richtige Mittel zu erkennen. Aber man befasse sich seit 12 bis 13 Jahren mit diesem Thema.

Reinhard Paffen (CDU) vertrat den Standpunkt, man müsse im Interesse der Bevölkerung die untere Wasserbehörde und den Wasserverband unter Druck setzen. Er schlug vor, dass die Gemeinde die Schadensermittlung selbst in die Hand nehmen solle. Ortsbürgermeister Jakob Sauer wisse wohl am besten, welche seiner Bürger besonders betroffen seien. Er solle im Wege einer Befragung ein Schadenskataster aufstellen. Die Wassermengen seien seit 1997 erheblich angestiegen und bedrohten Engelsdorf von Jahr zu Jahr mehr. Anita Klotz bezweifelte zwar, dass dies von den Behörden anerkannt werde, aber man werde dadurch den Druck auf die Dienststellen erhöhen.

Parallel dazu werde sich die Verwaltung an die betreffenden Behörden wenden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert