Lich-Steinstraß - Löschgruppe 2300 Stunden im Einsatz

Löschgruppe 2300 Stunden im Einsatz

Von: ptj
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Einsatz belohnt: Die Geehrten mit Löschgruppenführer Hermann-Josef Blaeser (2.v.r.), Vize-Wehrleiter Dr. Ralf Kunkel (l.) und Zugführer von Zug 1, Swen Henseler (2.v.l.). Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. Mit Löschgruppenführer Hermann-Josef Blaeser zählt die Löschgruppe Lich-Steinstraß zehn Aktive. Diese betreiben „einigen Aufwand, um die Löschgruppe am Leben zu erhalten“, wie es der stellvertretende Wehrleiter Dr. Ralf Kunkel ausdrückte, der auf der Jahreshauptversammlung der Kameraden in Lich-Steinstraß ein Grußwort sprach. Die Blauröcke leisteten 40 Einsätze, darunter einen überörtlichen.

Darunter waren 17 Brandmeldeanlagen-Alarme zu verzeichnen, 16 Brandeinsätze, eine Bombenentschärfung und ein bösartiger Alarm in Stetternich. Das vergangene Jahr brachte hiermit die meisten Einsätze in Lich-Steinstraß seit 2006. Das Arbeitspensum der zehn Aktiven betrug insgesamt 2300 Stunden, dazu werden 1200 Stunden der Jugendfeuerwehr addiert.

Sechs Jungfeuerwehrleute

Hinter letzterer verbirgt sich hauptsächlich der Einsatz von Jugendwart Christopher Caspers, der sich zusätzlich zu seinem normalen Feuerwehrdienst dermaßen in der Jugendfeuerwehr engagiert. Der Posten seines Stellvertreters ist bedauerlicherweise vakant. Mit zwei Neuaufnahmen zählt die Jugendwehr sechs Mitglieder beiderlei Geschlechts. Lich-Steinstraßer Blauröcke besuchten insgesamt neun Lehrgänge oder Seminare. Dazu zählten die „mobile Führungsunterstützung“ des Löschgruppenführers, Brandmeldetechnik, ABC, Strahlen- und Atemschutz. 24 Gruppenübungen fanden statt, zwei Zug- und zwei Alarmübungen, zwei Versammlungen und 13 Übungen auf Kreisebene. Dazu kommt das alle zwölf Monate vorgeschriebene Training auf der Atemschutzstrecke in Stockheim und in der Brandsimulationsanlage.

Pflege der Kameradschaft

Eine Geräteprüfung, die Begleitung dreier Martinszüge, die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag, der „Tanz in den Mai“ und Vatertag standen weiterhin auf dem Jahresprogramm 2012. Nicht fehlen durfte die „Kameradschaftspflege“ in Bergneustadt anstelle einer Weihnachtsfeier. Zudem wurde ein Feuerwehrstammtisch für alt und jung ins Leben gerufen, der großen Zuspruch fand und einmal im Quartal, im Wechsel zwischen zwei Gaststätten stattfindet.

Nach Bekunden des stellvertretenden Gruppenführers Sven Langen, gleichzeitig Fahrzeug- und Gerätewart, fand die Fahrzeug- und Gerätepflege in zweiwöchigem Rhythmus statt. Das ist vorbildlich häufig, wie Swen Henseler, Zugführer des Zuges 1, betonte, der ebenfalls ein Grußwort sprach. Das 16 Jahre alte Löschfahrzeug 10/1 befindet sich somit in einem „guten bis sehr guten Zustand“. Zu den Neuanschaffungen gehören zwei lebensrettende „Totmannwarner“ Super Pass II, Handlampen, Mittelschaumpistole, Trennschalter für alle Ladegeräte oder Wintermützen für die Aktiven. Andere Dinge wurden erneuert wie die Beschilderung im Ein- und Ausfahrtsbereich vor dem Gerätehaus oder der PC.

Eingeführt wurde der digitale bundeseinheitliche „OPTA“-Sprechfunk. Wenige Dinge stehen noch auf der Mängelliste: Drei defekte Handscheinwerfer, zwei fehlende Feuerwehrsicherheitsgurte oder ein abgelaufener Verbandskasten. Der Übungsplan 2013 wird gemeinsam mit der Löschgruppe Stetternich abgearbeitet. Die Theorie findet jeweils im größeren Gerätehaus Stetternich statt. „Das wichtigste Ziel eines Feuerwehrmanns ist anzukommen“, warnte Löschführer Blaeser abschließend vor überhöhter Geschwindigkeit. Nur dann sei ein Hilfseinsatz möglich, betonte e mit Blick auf den Unfall in Holzweiler, bei dem im November zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen waren.

Für 40 Jahre Einsatz wurden Hauptfeuerwehrmann (HFM) Toni Schopen und Unterbrandmeister (UBM) Hans Eschweiler ausgezeichnet. Für 35 Jahre wurden HFM Christian Langen, Oberbrandmeister Johannes Kaufholz und HFM Hubert Langen geehrt. Für 15 Jahre Treue erhielten die UBM Patrick und Sven Langen und Andreas Brinkmann Nadel und Urkunde, für zehn Jahre die Oberfeuerwehrmänner Christopher Vent und Thomas Meister.

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