Lob an Blutspender: „Sie haben Leben gerettet!“

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Die Geehrten bei der Blutspenderehrung des DRK im Kreisverband Jülich mit DRKlern aus Vorstand und Präsidium und dem stellvertretenden Aldenhovener Bürgermeister Dieter Drehsen (l.). Foto: Jagodzinska

Jülich. Was heißt Blut spenden? „Von meinem Körper etwas abzugeben, das ich eigentlich zu viel habe, um Menschenleben zu erhalten und zu retten.“ So definierte Justus Peters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreisverband Jülich, den Wert einer Blutspende und bekundete „Respekt und Verehrung“ für die Spender.

Anlass war die Ehrung von Vielfachspendern im „Spiegelsaal“ des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich, wo bereits zwei erfolgreiche Blutspendeaktionen stattgefunden haben.

„Die Blutspende gerät manchmal ein bisschen ins Hintertreffen, weil wir Ihnen nie ein Gesicht zeigen können. Aber seien Sie versichert, Ihre Spende kommt an“, betonte Georg Simon vom DRK-Blutspendedienst West. Er erinnerte an die Typisierungsaktionen für die leukämiekranke Jülicherin Judith, an denen das DRK, aber auch Tausende von Menschen aus dem Jülicher Land aktiv daran mitgearbeitet hatten, das Leben der Sechsjährigen „mit Gesicht“ zu retten – erfolgreich, wie es scheint. „Wir haben zu wenig Spender und können nur bedingt unsere Aufgaben erfüllen“, warb Simon um die Treue der Blutspender und deren Anwerbung neuer Spender. Von 2015 auf 2016 erlebte das DRK deutliche Spendenrückgänge, im Jülicher Land wurden 800 Blutspender weniger gezählt.

Während die Bürgermeister aus Jülich und Aldenhoven in Ausschusssitzungen weilten, verlas Dieter Drehsen, stellvertretender Bürgermeister aus Aldenhoven, die Dankesworte von Ralf Claßen. „Sie haben Leben gerettet, freiwillig, unentgeltlich, ohne sich dafür jeden Tag feiern zu lassen“, hieß es unter anderem. Claßen hatte es sich nicht nehmen lassen, den Präsenten des Deutschen Roten Kreuzes für die treuen Spender noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen. Wegen der schwierigen Haushaltslage reichte das Budget aber nur für die Spender aus Aldenhoven. „Die Haushaltslage ist auch bei uns manchmal ein Thema“, verriet Simon verständnisvoll. Aller Einsparmaßnahmen zum Trotz waren alle Geehrten im Anschluss zum Austausch bei Speis und Trank in fröhlicher Runde eingeladen.

Für 125 Blutspenden wurden Klaus Zimmermann aus Jülich und Paul Schorn aus Aldenhoven geehrt. Für 75 Aderlässe wurden Christoph Albert Schröder (Jülich), Elfriede Atlig (Aldenhoven), Andreas Ahrweiler (Erkelenz), Irmgard Esser, Gabriele Funk, Markus Plum und Katharina Wilden ausgezeichnet. 50 Mal Blut spendeten Gerd Peters, Josef Wolff, Richard Jenkner, Detlef Dallmann, Gottfried Schiffer, Thekla Brell, Maria Hügle (alle Jülich) und Achim Schmitz aus Linnich.

Die Geehrten für 25 Aderlässe heißen: Christine Lessnig, Andrea Wickmann, Dirk Gerhard Greune, Theo Thelen, Bernd Pauli, Gabriele Honings, Dora Harbauer, Emanuel Jauster, Angelika Kurth (alle Jülich), Gisela Mertschuweit, Dieter Müller (beide Eschweiler); Josef Schafen (Jülich) Helga Plum, Lydia Zirngibl (beide Aldenhoven), Ilona Lucia Tief, Thomas Tief, Thea Dahmen, Dirk Heister, Bernd Ritz, Roswitha Bolten, Stefanie Plantikow, Jens Hentschel (alle Jülich), Heinz-Willi Schöngens, Evelyne Renate Schodler und Sebastian Hohmeyer (alle Aldenhoven).

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