Siersdorf - Lkw gefährden Jogger und Radfahrer

Lkw gefährden Jogger und Radfahrer

Von: Adi Zantis
Letzte Aktualisierung:
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An der Kreisstrasse 12 beginnt die Zufahrt zum Firmengelände der Schlun-Umwelt-GmbH. Hier gilt für den massiven Lkw-Verkehr eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit dem Hinweis auf eine Gefahrenstelle. Foto: Zantis

Siersdorf. In den vergangenen Jahren hat sich im Norden von Siersdorf der Röttgenweg als Zufahrtsstrecke zur Deponie der Firma Schlun Umwelt GmbH immer mehr als ein „Gefahren-Szenario” für Radfahrer, Fußgänger und Jogger entwickelt. Pausenlos „donnern” Lastwagen-Kolonnen in Richtung des Firmengeländes für Recycling-Verarbeitung und Lagerung.

Als Nord-Süd-Achse ist der Röttgenweg gerade für Radtouristen von Setterich in Richtung Dürboslar eine beliebte Strecke in Anbindung an das kreisübergreifende Radwegenetz. Mit dem angrenzenden Fußweg am ehemaligen Zechengelände vorbei bildet das Teilstück Röttgenweg zudem auch einen verbindenden Rundweg für Wanderer und Jogger.

Der Gefährdung der Radfahrer und Jogger durch den Schwerlastverkehr hat sich jetzt die Schlun Umwelt angenommen. Wie Firmensprecher Schuivens auf Anfrage mitteilte, hat das Unternehmen auf eigene Kosten entlang des Zufahrtweges auf einem 650 Meter langen Teilstück einen separaten Fuß- und Radweg am Fahrbahnrand angelegt. Allerdings endet dieser Ausbau am Beginn der offenen Feldgemarkung, so dass die Fahrbahn des Röttgenweges bis zur Einmündung in die K12 nach wie vor nur einspurig zu befahren ist. Hier bleibt also die Gefährdung für Radfahrer und Fußgänger bestehen.
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