Literarische Freitagsvesper im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

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Zum Abschluss der Reihe „Deutsche Gegenwartsliteratur” stellte Elke Bennetreu (Foto) den zeitgenössischen Schriftsteller Wilhelm Genazino vor. Foto: Lottner

Jülich. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und klirrender Kälte waren am Freitagabend etliche Unentwegte der Einladung gefolgt, an der Literarischen Freitagsvesper im Dietrich-Bonhoeffer-Haus teilzunehmen.

Und der Weg dorthin hatte sich auf jeden Fall gelohnt, erwartete doch die Teilnehmer ein rundum spannender Abend.

Zum Abschluss der Reihe „Deutsche Gegenwartsliteratur” stellte Elke Bennetreu anhand einiger ausgewählter Werke den zeitgenössischen Dichter Wilhelm Genazino vor, der den meisten noch völlig unbekannt war. Wilhelm Genazino wurde 1943 in Mannheim geboren und arbeitete zunächst als freier Journalist und Redakteur, unter anderem bei der Frankfurter Satire-Zeitschrift „Pardon”. Seit 1971 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig und das mit großem Erfolg. Im Jahr 2004 wurde Genazino der bedeutendste deutsche Literaturpreis, der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen.

Auf den ersten Blick beschreibt der Dichter Alltägliches beziehungsweise Banalitäten wie etwa eine löchrige Hose des Ich-Erzählers. Dahinter verbirgt sich jedoch eine hochdifferenzierte Betrachtungsweise. Genazinos Werk, so die Rezensentin, lädt den Leser förmlich dazu ein, anders zu schauen und die Umwelt sensibler wahrzunehmen.

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