Lionsclub Jülich lobt Musikförderpreis aus

Von: -vpu-
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Udo Zimmermann (v.r.), Günter Strobelt, Gisbert Fuchs und Stefan Palm vom Lionsclub Jülich freuen sich auf die jungen Musiker, die sich um einen Förderpreis bewerben und am 20. März zu hören sind. Foto: Uerlings

Jülich. Im weitesten Sinne ist es eine musikalische Casting-Show. Wenn der Lionsclub Jülich – ältester von dreien seiner Art in der Herzogstadt – musikalische Talente sucht, dann geschieht das aber in der wohl ursprünglichsten Form: bei einem Vorspiel. Die „Löwen“ wollen von nun an alle zwei Jahre einen Musikförderpreis vergeben.

Diese Idee reift schon seit 2013 beim Projektteam um Stefan Palm, Gisbert Fuchs, Günter Strobelt und Udo Zimmermann. Jetzt wird aus dem Gedanken Wirklichkeit. 15 Kinder und Jugendliche haben sich gemeldet und werden in knapp zwei Wochen zunächst nichtöffentlich vorspielen. Sechs bis acht von ihnen machen die Preisträger unter sich aus – das dann bei einem öffentlichen Konzert am 20. März in der Schlosskapelle.

Die Besonderheit an diesem Konzertabend stellt Stefan Palm heraus: „Es gibt für Kinder sonst keine Gelegenheit, solo mit Orchesterbegleitung vor Publikum zu spielen.“ Das Orchester sei zwar klein, aber fein und bestehe aus professionellen Musikern.

Dafür schon brauchen die Lions Geld, außerdem für die Dotierung in den beiden Altersklassen (Jahrgänge 2003 und jünger sowie 2002 bis 1997). Die bis zu acht Instrumentalisten liefern „eine gute Stunde Konzert“ und werden bewertet. Die Sieger erhalten 300 beziehungsweise 200 Euro Preisgeld – und eine wohl unbezahlbare Erfahrung. Das Publikum hat auch ein Stimmrecht und kann am 20. März in jeder Altersklasse jeweils 50 Euro Preisgeld vergeben.

An diesem Abend zahlen Gäste inklusive Sektempfang zehn Euro Eintritt. Damit wäre der Förderpreis insgesamt aber nicht zu finanzieren. Daher hatten die Lions unter dem Motto „Lions in Concert – Ohrenschmaus und Gaumenkitzel“ spendenfreudige Gäste eingeladen, die auf Burg Obbendorf in Hambach musikalisch und kulinarisch verwöhnt worden sind. Die Spenden sind geflossen.

Der Jülicher Club setzt auf Nachhaltigkeit, sagt Udo Zimmermann, und möchte diese Veranstaltungen dauerhaft anbieten: in einem Jahr die Verbindung von Musik und Essen, im Jahr darauf Förderpreis mit Konzert.

Die bis zu acht Finalisten werden Ende Februar in der Zitadelle von einer Jury ausgewählt. Die Teilnehmer kommen aus Jülich, Aldenhoven, Erkelenz, Düren, Übach-Palenberg und Stolberg. „Es sind ganz anspruchsvolle Stücke dabei“, freut sich Stefan Palm. Diesmal ist klassische Musik „im Angebot“, das muss in Zukunft aber so nicht bleiben.

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