Lions-Damen im Einsatz für Flüchtlinge

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Jülich. Bestens vorbereitete Aktivitäten, erfreuliche Einnahmen für karitative Zwecke und ein überaus gutes Miteinander im Club sind die Bilanz, die die 29 Mitglieder des Jülicher Damen Lions Clubs Gavadiae ziehen können.

Das Mixen von Getränken auf dem Jülicher Handwerkerinnenmarkt stand erneut auf dem Programm der Frauen. Besonders das „Löwenblut“ erfreute sich großer Beliebtheit. Das Geld, das die Lions-Damen durch ihre Aktivitäten erwirtschaften, wird natürlich für wohltätige Zwecke ausgegeben.

Zum einen werden mit den Geldern Sprachkurse für Flüchtlinge, die in Jülich untergebracht sind, finanziert. Mit Unterstützung der Leiterin des Jülicher Sozialamtes, Doris Vogels, sollen dabei die Menschen unterrichtet werden, die Aussicht auf einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland haben. „Wir möchten diesen Flüchtlingen durch die Deutschkurse helfen, sich möglichst rasch in der Bundesrepublik zu integrieren“, begründet die Präsidentin des Clubs, Otti Boos, das finanzielle Engagement der Löwinnen.

Auch in Aldenhoven hat der Club bereits Hilfe geleistet. Dort wurden 15 Kinder unmittelbar nach ihrer Ankunft mit warmen Anoraks eingekleidet. Eine Hilfe, die bei den Menschen sehr gut ankam, zumal ganz zu Beginn der Flüchtlingswelle, die Kleiderspenden noch nicht so vielfältig vorhanden waren.

Konkrete Hilfe war auch das Ziel bei einer weiteren Spende für Flüchtlinge aus dem Raum Linnich. Jungen Asylanten, die mehrfach in der Woche per Rad bei Wind und Wetter zum Sprachkurs radeln, wurden kurzerhand Regen-Capes besorgt. „Das macht die Fahrt zum Schulungsort gerade im Herbst etwas leichter“, fand auch Gudrun Kaschluhn, die Vorsitzende des Lions-Hilfswerkes Gavadiae. Zumal solche Capes in den abgegebenen Kleiderspenden nicht aufzutreiben waren.

Die Lions-Frauen werden auch in Zukunft bei derartigen Spendenvergaben Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern legen, damit die Hilfe auch gezielt und sinnvoll ankommt.

 

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