Lions Club lädt zum internationalen Kanu-Lehrgang

Von: ale
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Sechs Damen aus sechs Nationen in einem Boot. Foto: ale
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Die Boote werden für die Wasserfahrt vorbereitet. Foto: ale
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Finnisch-spanische Kooperation: Wir lassen das Kanu zu Wasser. Foto: ale
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Noch ein letzter Schubs, dann geht es los. Foto: ale
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Mit geballter Paddel-Kraft geht es in das kühle Nass. Foto: ale
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Hermann-Josef Weingartz gibt letzte Anweisungen, dann paddelt er mit. Foto: ale
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Der Bordhund wird kutschiert, ohne paddeln zu müssen. Foto: ale

Kreuzau/Heimbach. Im Rahmen eines internationalen Jugendcamps hatte der Lions Club Kreuzau-Rureifel 20 junge Menschen zu einem Kanu-Lehrgang eingeladen. Es wurde ein sehr informativer, lebendiger Nachmittag und niemand fiel ins kühle Wasser des kleinen Stausees Heimbach-Hasenfeld „im Waschbendchen“.

Die Lions-Distrikte Rheinland-Süd und Rheinland-Nord haben die jungen Leute nach Deutschland eingeladen. Hierzu erläutert Heinrich Krantz, LC Kreuzau-Rureifel: „Auf der ganzen Welt setzen sich Lions Clubs für internationale Begegnungen von Jugendlichen ein, sie richten Jugendlager aus, die aus den Beiträgen der Lions finanziert werden.“

Dieses Jugendlager dauert vier Wochen. Während der ersten beiden Wochen waren die Mädchen und Jungen bei Gastfamilien, die restlichen beiden Wochen wohnen sie in der Jugendherberge in Hinsbeck. Sie sind zwischen 16 und 22 Jahre alt, alle sprechen Englisch.

Im Waschbendchen war schon kurz nach Mittag alles vorbereitet, Hermann Josef Weingartz, Vize-Governor im LC Kreuzau-Rureifel, sah mit Freude, dass die hilfsbereiten Mitglieder vom Kanu-Klub Boich-Thum schon die Boote ans Ufer gebracht hatten, nun erwartete man die Gäste.

Die kamen schließlich mit kleiner Verspätung mit dem Bus, am Vormittag hatten sie den Braunkohletagebau Garzweiler besucht. Nun war Fun angesagt; die erste Berührung mit dem Wasser wurde von einem Jugendlichen aus Spanien ablehnend kommentiert: „Huu. Cold.“ Er kommt aus Valencia und ist wärmeres Wasser gewohnt. Zwei junge Damen aus Skandinavien überzeugten ihn lachend, trotzdem mitzumachen. „Bei uns ist das Wasser meistens recht kalt“, erklärte die Teilnehmerin aus Finnland, „ich mag dieses Camp sehr, wir bekommen eine ganze Menge geboten.“

Eine 17-Jährige aus Schweden erzählt: „Ich wollte etwas ohne meine Eltern machen und ein wenig die deutsche Sprache trainieren.“ Eine Ukrainerin sagt: „Ich habe davon geträumt, Deutschland von innen kennen zu lernen. Ich hatte eine sehr schöne Zeit in der deutschen Gastfamilie. Es ist eine großartige Erfahrung, ich habe viele nette Menschen kennen gelernt und neue Freunde gefunden.“

Ingrid Brommundt begleitet die Gruppe, und zwar schon seit dem 20. Juli. Ihr Gatte, Heinz Brommundt, organisiert die Jugendbegegnung. Sie erzählte lebhaft von den bisherigen Ausflügen: „Wir bieten immer Spaß und Bildung. Wir wollen den jungen Menschen Typisches aus Deutschland zeigen, aber sie müssen sich auch bewegen und lernen sich bei Sport und Spiel besser kennen. Einige hatten schon über Facebook Kontakt.“

Nach der Finanzierung gefragt, antwortete sie: „Nur fünf aus dieser Gruppe haben Lions-Eltern, die übernehmen die Reisekosten. Bei den anderen ist es so, dass sie aufgrund herausragender schulischer Leistungen oder ihres außergewöhnlichen sozialen Engagements ausgewählt wurden, vier Wochen in Deutschland zu verbringen. Für den Lions-Distrikt ist das Jugendlager eine kostspielige Sache, deshalb freuen wir uns über die gute Zusammenarbeit mit dem LC Kreuzau und das tolle Angebot hier.“

Schwimmwesten wurden angelegt, dann ging es aufs Wasser. Wer schon Erfahrung hatte, der durfte im Einer paddeln, für die anderen standen zwei große Kanadier mit mehreren Plätzen zur Verfügung, begleitet von Kanuten des Kanu-Klubs Boich-Thum.

Nach kurzer Einweisung paddelte die Gruppe in Richtung des Jugendstilkraftwerks davon. Inzwischen wurde die Grillkohle angezündet, Kanufahren macht hungrig. Der ereignisreiche Nachmittag fand seinen Abschluss beim gemeinsamen Grillen, ein wenig müde stiegen die Gäste wieder in den Bus nach Hinsbeck.

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