Linnicher Museum bald wieder barrierefrei

Von: Kr.
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Vorzeitige Weihnachtsbescherung gab es für Dr. Myriam Wierschowski (links), Carlo Aretz (3.v.l.) und Jakob Waldhausen (4.v.l.) von der Stiftung Deutsches Glasmalerei-Museum. Prof. Barbara Schock-Werner (2.v.l.) und der Regionalbotschafter der NRW-Stiftung, Friedhelm Kamphausen (rechts), überbrachten 14000 Euro zur Wiederinstandsetzung des Behindertenlifts. Foto: Kròl

Linnich. Ein ziemlich großes Handicap im Deutschen Glasmalerei-Museum wird in naher Zukunft beseitigt. Alle Bereiche sind demnächst auch wieder für Rollstuhlfahrer zugänglich.

„Unser Museum erfreut sich großen Besucherzuspruchs. Häufig sind es gerade ältere Menschen, die kommen. Bei der Planung des Hauses wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt, damit auch alte und behinderte Menschen unsere Ausstellungen besuchen konnten.

Es gibt einen Besucheraufzug, der aber zwei Ebenen ausspart. Sie wurden mit Hilfe eines Rollstuhlaufzugs überbrückt“, sagte Dr. Myriam Wierschowski, Leiterin des Deutschen Glasmalerei-Museums. Allerdings musste sie gleich hinzufügen, dass dieser Lift nun schon seit mehr als zwei Jahren defekt ist. In dieser Zeit hat sie so mancher bitterböse Brief erreicht, doch dem Haus fehlten einfach die Mittel zur Reparatur des Liftes, der bis auf die Schienenführung komplett erneuert werden musste. Nun sprang die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in die Bresche.

Vorstand war sich schnell einig

Sie hat sich seit einigen Jahren Inklusion und Integration groß auf ihre Fahne geschrieben. Mit 14000 Euro unterstützt die Stiftung die Erneuerung des Behindertenaufzugs. „Als uns Ihr Antrag erreichte, waren wir uns im Vorstand sehr schnell einig. Barrierefreiheit ist wichtig für dieses Haus“, erklärte Professor Barbara Schock-Werner vom Vorstand der NRW Stiftung.

Sie lobte außerdem die hervorragende Museumspädagogik, die im Museum geleistet wird, und war sich auch der Schwierigkeiten bewusst, die so ein schönes, aber auch altes Gebäude wie die ehemaligen Weitz-Mühle oft mit sich bringen. Carlo Aretz, Geschäftsführer der Museums-Stiftung, und die Musemsleiterin dankten herzlich. Der Scheckübergabe schloss sich ein kleiner Rundgang an.

Bei der Gelegenheit wies Barbara Schock-Werner auf ein interessantes Angebot der NRW-Stiftung für Schulklassen hin. Sie übernimmt die Kosten für Klassenausflüge, wenn sie zu einem von der Stiftung geförderten Ziel fahren.

Aus der Region hat bisher noch keine Schule dieses Angebot genutzt, um das Linnicher Museum zu besuchen.

„Es lohnt sich wirklich, hierhin zu kommen“, machte sie Werbung für das Projekt „Heimattour“ der NRW Stiftung und für das Museum gleichermaßen.

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