Linnicher Landeseinrichtung: Mehr Flüchtlinge

Von: ahw
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Linnich. Die Stadt Linnich betreut derzeit 141 Flüchtlinge aus 22 Ländern. Darüber informierte die Stadtverwaltung am Dienstag den Ausschuss für Kultur, Sport, Generationen und Soziales. Besonders stark vertreten sind dabei die Länder Nigeria (18 Flüchtlinge), Guinea (17) und Syrien (16).

Wie weiter zu erfahren war, entfallen von den 141 Flüchtlingen lediglich 66 auf die Stadt Linnich. Die Gemeinden Inden (26 Flüchtlinge), Titz (30) und Aldenhoven (19) nutzen ebenfalls die Kapazitäten in den Übergangsunterkünften in Gevenich und im ehemaligen Warnamt Welz.

Sowohl Linnich als auch Inden, Titz und Aldenhoven waren in den vergangenen Monaten nicht mehr durch die Zuweisung neuer Flüchtlinge betroffen, so dass die Zahlen der in der Stadt Linnich untergebrachten Personen stabil geblieben sind.

Ein wenig anders sieht das bei der Landeseinrichtung für die Unterbringung von Flüchtlingen in der ehemaligen Polizeischule aus, wo nach Angaben von Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker gegenwärtig rund 350 Menschen betreut werden – bei steigender Tendenz. „Die Zuweisungen werden hier wieder aufgenommen“, informierte die Bürgermeisterin über den jüngsten Trend, über den sie beim regelmäßigen Austausch mit den Betreibern der Landeseinrichtung informiert worden sei.

Da die Ankunft der Neuankömmlinge mit Bussen meist in den Abend- und Nachtstunden erfolgt und meist mit einer gewissen Geräuschkulisse verbunden ist, erhob sich im Ausschuss die Frage, inwieweit das benachbarte Krankenhaus abgeschirmt werden kann. Hier ist die Stadt Linnich nach Worten von Marion Schunck-Zenker im Gespräch mit der Bezirksregierung in Köln, wie solch ein Lärmschutz baulich gestaltet werden könnte.

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