Linnicher Kultursommer wächst immer weiter

Von: Kr.
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Sie feilen noch an der Feinabstimmung des Programms zum 10. Linnicher Kultursommers. Von links: Karl Heinz Herzogenrath, Lore Hilger, Agnes Hasse, Dorothea Gerards und Kurt Beaujean. Foto: Kròl

Linnich. „Da wundert man sich doch jedes Jahr wieder, wie viel Aktivitäten da zusammenkommen. Es wird jedes Jahr mehr und es finden sich auch immer mehr Sponsoren“, zog Dorothea Gerards, eine der treibenden Kräfte im Organisationsteam für den Linnicher Kultursommer, eine erste Bilanz.

Noch einmal war der harte Kern dieses Teams mit Kurt Beaujean, Vorsitzender des Vereins „Wir in Linnich“, seinem Stellvertreter Karl-Heinz Herzogenrath, Dorothea Gerards, Schatzmeisterin des Vereins sowie Agnes Hasse und Lore Hilgers zusammengekommen, um eine letzte Feinabstimmung vorzunehmen.

Ein umfangreiches Programm hat das insgesamt zehnköpfige Team in den vergangenen Wochen zusammengetragen. Neben alt bewährtem findet sich im Veranstaltungsprogramm des mittlerweile 10. Linnicher Kultursommers ebenso neue Aktivitäten. Natürlich soll es zum runden Geburtstag besonders gut werden. Ein Highlights wird sicherlich die Lichtinstallation sein, die am Samstag, 1. Oktober, markante Orte in der Stadt in ein ganz neues Licht tauchen wird. Dazu gibt es Musik an diversen Anlaufstellen.

Offiziell wird der 10. Kultursommer am Samstag, 28. Mai, um 11.30 vor dem Deutschen Glasmalerei Museum eröffnet. Musikalisch wird das Ensemble „Brass für Spaß“, der Brass Band Düren die Feier umrahmen. Doch bereits vorher stehen einige Aktionen auf dem Programm. Den Anfang macht der Verein „Rettet die alte Kirche Körrenzig“, der am 13. Mai seine Kulturreihe eröffnet, die ebenfalls Bestandteil des Kultursommers ist.

Angeschlossen an den Kultursommer hat sich auch der Verein „Kultur ohne Grenzen“. So wird unter anderem auch am 7. August ab 15 Uhr ein Hauskonzert in Linnich, Im Krähwinkel 9, angeboten. Es ist wieder eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltungspalette, die auf die Kunst- und Kulturfreunde der Region wartet. Stadtführungen und Exkursionen sind darin ebenso enthalten wie Ausstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen und vieles mehr.

Den Anfang machen die Eheleute Dorothea und Klaus Flaskamp, die in den ehemaligen Geschäftsräumen von Bosch Küppers ihre Fotografien zeigen, die sie aus Island mitgebracht haben. Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Mai, um 19 Uhr eröffnet. Der Geschichtsverein lädt zu einer Fahrt nach Lüttich ein, das Deutsche Glasmalerei Museum bietet Exkursionen in die Eifel auf den Spuren Georg Meistermanns und nach Duisburg auf den Spuren von Markus Lüpertz an.

Zwei Fahrradtouren stehen ebenfalls auf dem Programm. Sein Jubiläum feiert der Kirchenchor St. Martinus mit einem Dekanatssingen am Sonntag, 26. Juni. Ein Orgelkonzert folgt am Freitag, 1. Juli, in der evangelischen Kirche. Zur Vermeidung von Plastiktüten hat sich der Frauenstammtisch seine Gedanken gemacht und stellt am Samstag, 9. Juli, eine Installation zu diesem Thema vor. Lore Hilger liest am Samstag, 6. August, im Gewölbekeller unter der Bücherei aus verschiedenen Kriminalromanen und es gibt auch wieder einen Bücherflohmarkt.

Auch der Herr Jedönsrat liest

Das Duo Saitenwechsel ist wieder in der evangelischen Gemeinde zu Gast und die Mitglieder des Frauenstammtischs stellen in einer Ausstellung ihre kreative Seite vor. Der Geschichtsverein lädt zur Mundartlesung ein und der Herr Jödönsrat, alias Karl-Heinz Schumacher, liest aus seiner Kolumne. Die Kindermeile steigt am 18. September und mehr. So stellt beispielsweise Agnes Hasse ihre Kunstwerke in der Ederener Kirche aus und es wird auch wieder eine Schaufenster-Galerie geben.

Natürlich darf auch der beliebte Kunstschmaus im Glasmalerei Museum nicht fehlen. Am Freitag, 16., und am Samstag, 17. September, wird dort unter dem Motto: „Papagena“ aufgetischt. Verwöhnt werden die Gäste durch Salzburger Küche mit mediterranem Einschlag.

Bis in den November hinein ziehen sich die Aktivitäten des 10. Kultursommers. Sicherlich wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ausführlich vorgestellt wird das Programm noch durch Plakate und Flyer und sicherlich wird es noch die eine oder andere Ergänzung geben.

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