Linnicher Kultursommer soll bunt und fröhlich werden

Von: Kr.
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Sie haben geplant und organisiert, um den Linnichern Bürgern und den Gästen von außerhalb wieder ein buntes Kulturprogramm anbieten zu können. Foto: Kròl

Linnich. So bunt und fröhlich wie das Programmheft und die Plakate soll auch der Linnicher Kultursommer 2017 werden. Die Weichen sind zumindest dafür gestellt und ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Facetten auf den Weg gebracht.

Los geht es ganz offizielle am Sonntag, 28. Mai, um 16 Uhr am Deutschen Glasmalerei Museum in Linnich. Die Brass Band aus Düren wird wie in den Jahren zuvor, die Zuhörer auf die großen und auch kleinen Ereignisse einstimmen, die dieser Sommer bringen wird. Lesungen und Führungen, Mundart, Konzerte und Ausstellungen wird es wieder geben. Die Schaufenstergalerie wird im Juli und August die Fenster der Innenstadt mit unterschiedlichsten Kunstwerken beleben, und nach zwei Jahren Pause wird auch der Skulpturenweg an der Rur neu belebt.

Das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich lädt zu drei Sonntagsmatineen ein. Die erste findet am 25. Juni statt und spricht vor allem die Klassikfreunde an. Es gibt wieder den Bücherflohmarkt des Frauenstammtisches, und Gudrun Kaschluhn stellt die besten Sommerbücher vor. Der Geschichtsverein Linnich beteiligt sich mit seinem Sommerfest, Führungen und Exkursionen an der Veranstaltungsreihe.

Die Ederener Bürger gewähren den Besuchern Einblick in ihre Gärten, und McMüllers Pub in Kofferen ist mit einer Reihe von Konzerten mit von der Partie. In den Kultursommer eingebunden ist auch das Programm des Fördervereins „Rettet die Alte Kirche Körrenzig“ sowie der Verein „Kultur ohne Grenzen“.

In Zusammenarbeit mit der Familie Herzogenrath lädt er zu zwei Hauskonzerten ein. Das erste findet am Sonntag, 13 August, ab 15 Uhr Im Krähwinkel 9 in Linnich mit dem aserbaidschanischen Pianisten Murad Abasov statt und an gleicher Stelle am 27. August um 17 Uhr ein Liederabend mit dem Bariton Sebastian Sietz und dem Pianisten Tobias Koltun.

Der Kunstschmaus wird wieder an zwei Abenden die Freunde der Kunst und Musik und des guten Essens ins Glasmalerei-Museum locken. „Savoir Vivre“ heißt dann das Motto. Es gibt eine Sommerakademie und Aktmalerei mit Bina Placzek-Theisen und vieles mehr.

Einer der Höhepunkte des Sommers wird sicherlich das Konzert mit John und Kaybee Cashmore am Samstag, 8. Juli ab 20 Uhr in der Linnicher Realschule sein. „The Celtic Spirit“ heißt dann das Motto.

Eng in den Kultursommer eingebunden ist wieder die evangelische Kirchengemeinde in Linnich, die nicht nur 500 Jahre Reformation feiert, sondern auch ihr 300 jähriges Bestehen und aus diesem Anlass zu einer Reihe von Konzerten einlädt. Höhepunkt ist die Wanderausstellung des Künstlers Otmar Alt zu Fabeln von Martin Luther im Oktober.

Und wer den Frauenstammtisch kennt, der weiß, dass sich die rührigen Damen auch immer etwas einfallen lassen. Sie wollen ausrangierte Fahrräder in einem leuchtenden Himmelblau bemalen und an markanten Stellen der Stadt aufstellen, um auf die Kultursommer hinzuweisen.

In diesem Jahr dehnt sich die Veranstaltungsreihe bis zum ersten Advent aus, denn den Abschluss bildete die Aktion Linnichs Lichtblicke, bei der Lichtinstallationen die Stadt ins rechte Licht rücken. Sie finden statt ab 16 Uhr doch eingebettet darin sind der Martinusmarkt, ein verkaufsoffener Sonntag, das traditionelle Orgelkonzert mit Stefan Palm in der evangelischen Kirche sowie ein Konzert mit der Jazzsängerin Beverly Davids and Friends.

Die Programmhefte, die überall dort ausliegen, wo sich Menschen zusammenfinden, weisen den Weg zu den zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen. Außerdem gibt es zu jedem Monatsbeginn neue Plakate, die den Appetit auf Kultur in dem jeweiligen Zeitraum wecken.

Zur Feinabstimmung trafen sich nun noch einmal die Organisatoren und Organisatorinnen. Dabei nutzte der 1. Vorsitzende des Stadtmarketing Vereins „Wir in Linnich“, Kurt Beaujean, noch einmal die Gelegenheit, vor allem Dorothea Gerards zu danken, die die Fäden des Kultursommers fest in ihren Händen hält.

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