Linnicher Kultur im Sommer-Hoch

Von: Kr.
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Der Linnicher Kultursommer leb
Der Linnicher Kultursommer lebt vom Engagement zahlreicher Bürger. Eine Reihe von ihnen feierte gemeinsam den Abschluss eines Sommers, der nicht gerade mit seinem Wetter, dafür aber mit einer Fülle kreativer Veranstaltungen glänzte. Foto: Kròl

Linnich. Der Linnicher Kultursommer, der zwar kein Sommer war, dafür um so mehr Kultur enthielt, ist zu Ende. Zum Abschluss trafen sich viele Mitwirkenden noch einmal im Linnicher Rathaus, um die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen, miteinander zu feiern und vielleicht auch die eine oder andere Idee fürs kommende Jahr anzubringen.

Es war eine gute Nachricht, die Bürgermeister Wolfgang Witkopp verkündete: Es wird auch in 2012 wieder einen Kultursommer geben.

Zwar kann die Stadt aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht mehr die Organisation und Durchführung übernehmen, doch im Stadtmarketingverein „Wir in Linnich” mit Kurt Beaujean an der Spitze hat man einen kompetenten Partner gefunden. Sicherlich wird der Verein auch alles daran setzten, die bunte Vielfalt im Programm zu erhalten. Das kulturelle Angebot in den vergangenen Wochen reichte von Lesungen für Groß und Klein, Ausstellungen, einer Straßengalerie, einem weiteren Skulpturenweg an der Rur, Konzerten, Fahrten, Spielfesten, offenen Ateliers und einer Sommerakademie.

Lang war daher auch die Liste der Personen, denen Bürgermeister Wolfgang Witkopp seinen Dank und Anerkennung aussprach. „Jeder hat gezeigt, dass die Stadt Linnich - seine - unsere Stadt ist”, lobte er abschließend.

Zufrieden und doch optimistisch für die Zukunft gab sich Justus Peters, einer der Initiatoren dieser Kulturbewegung. Das Wetter, so meinte er, habe schon auf die Stimmung gedrückt, und obwohl der Einfallsreichtum der Beteiligten unglaublich groß war, gehe das Publikum immer noch zaghaft an die Sache heran. Er habe sich da schon mehr Zuspruch gewünscht.


Viele Ideen, so Peters, gehen aber jetzt schon wieder in den Köpfen der Akteure um, die man im nächsten und den kommenden Jahren umsetzten könne. Ein dickes Lob galt Karin Krüger - nicht zuletzt für ihre zahlreichen Aktionen zum Thema „Märchenhaftes Linnich”, das vor allem die Kinder ansprach.

Zum Abschluss gab es dann noch einmal Musik und zwar eine bunte Mischung aus Rock und Pop der letzten Jahrzehnte. Von den Beatles über Stones, Clapton bis hin zu Westernhagen reichte das Repertoire der Akustikband „Morgentau”. Rüdiger Tiedemann (Perkussion), Jost Kemmerling (Gesang, Gitarre), Rüdiger Selonke (Gesang Mundharmonika) und Christoph Granderath (Gitarre) lieben alles, was sich akustisch umsetzten lässt und deren Melodien einzigartig sind. Seit 25 Jahren gibt es bereits „Morgentau” und auch in Linnich brach die Band mit Songs wie „Eight days the week” von den Beatles oder „Fire” von Arthur Brown sofort den Bann.
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