Linnicher Krankenhaus St. Josef erhält begehrtes Gütesiegel

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Das St. Josef-Krankenhaus in Linnich erfüllt internationale Qualitätsnormen: Die Leitung des Hauses mit Pflegedirektor Günter Weingarten, dem Kaufmännischen Direktor Jan Habbinga und dem Ärztlichen Direktor Dr. med. Gerhard Mertes.

Linnich. Als sechstes Krankenhaus bundesweit ist das Linnicher St. Josef Krankenhaus nach den Qualitätsnormen DIN EN ISO 9001:2008 plus proCum Cert zertifiziert worden. Wie die Krankenhaus-Leitung mitteilt, ist bereits im Mai 2006 die erste erfolgreiche Qualitätsoffensive nach einem krankenhausspezifischen Verfahren erfolgt.

Dieses Mal wurde die Messlatte noch ein deutliches Stück weit höher gelegt. Erklärtes Ziel war die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008, die als weltweit bedeutendste Qualitätsmanagement-Norm gilt. Ferner sollte eine zusätzliche Prüfung nach den Kriterien der proCum Cert angestrebt werden.

Die proCum Cert GmbH, Frankfurt, ist eine Zertifizierungsgesellschaft in konfessioneller Trägerschaft. Träger von St. Josef ist wiederum die Caritas Trägergesellschaft West (ctw), Düren.

Die proCum Cert prüft über die Forderungen der DIN EN ISO 9001 hinausgehende Qualitätskriterien zu Themen, die konfessionelle Krankenhäuser in besonderem Maße prägen und ihr Profil stärken. Hier sind insbesondere die Mitarbeiterorientierung und kirchliche Werte zu nennen.

Unter der Projektleitung von Pflegedirektor Günter Weingarten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam innerhalb von zwölf Monaten alle Vorbereitungen bewerkstelligt. Dass dieses Vorhaben nicht immer leicht war, wurde allen Beteiligten rasch klar. Denn jeder einzelne Bereich des Krankenhauses musste die Normenvorgaben erfüllen.





















Nachdem im Rahmen einer zweitägigen Systemanalyse das Krankenhaus grünes Licht für die Hauptprüfung erhalten hatte, überprüften drei Auditoren unabhängig voneinander an drei Tagen die verschiedenen Abteilungen, kontrollierten alle wesentlichen Abläufe und befragten die Mitarbeiter zu im Haus festgelegten Verfahren. Umso größer war schließlich die Freude, als die Prüfungskommission der versammelten Mitarbeiterschaft ein überdurchschnittliches Bestehen beider Zertifizierungsverfahren bestätigte.

„Die Basis unseres Qualitätsmanagements ist es, kontinuierlich alle Abläufe und Methoden in der Patientenversorgung zu verbessern. Hier gehen wir weit über die gesetzlich festgeschriebenen Maßnahmen hinaus” berichtete Günter Weingarten. „Unsere Prozesse und Abläufe im Linnicher Krankenhaus sind exakt definiert und aufeinander abgestimmt. Nur so kann schließlich auch eine optimale Qualität erzielt werden.”

Jan Habbinga, Kaufmännischer Direktor: „Wichtig für uns ist, dass die Qualität bei den Patientinnen und Patienten ankommt und sie sich bei uns wohlfühlen. Beleg dafür ist alleine die Tatsache, dass 94 Prozent unserer stationären Patienten unser Krankenhaus weiterempfehlen würden.”

Dr. med. Gerhard Mertes, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin: „Es war eine anstrengende Prüfung, doch wir haben sie mit Bravour gemeistert und sind nun mehr als stolz darauf, in weitem Umkreis die Einzigen zu sein, die nicht nur die Anforderungen in Teilbereichen erfüllen, sondern gleich die gesamte Klinik zertifiziert haben. Das ist mit uns bisher immerhin nur sechs Kliniken in Deutschland gelungen”.
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