Linnicher Krankenhaus bietet seit 35 Jahren Dialysebehandlungen an

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Das Dialyseteam des Linnicher St.-Josef-Krankenhauses. Foto: Erdem

Linnich. Das St.-Josef-Krankenhaus blickt auf 35 Jahre Dialysebehandlung im Haus zurück. Am 25. März 1980 stand die erste „Blutwäsche“ im Linnicher Krankenhaus an. Hierfür stand eine Bettenstation mit sechs Dialyseplätzen zur Verfügung.

Zu Beginn waren es drei Dialysepatienten, die regelmäßig im Linnicher Krankenhaus behandelt wurden. Personell war die Dialyseabteilung zunächst mit zwei Dialyseschwestern und einem Dialysetechniker besetzt. Die Leitung hatte der damalige Chefarzt der Inneren Medizin inne, Dr. G. Junker.

Seitdem ist die Zahl der jährlichen Dialysebehandlungen dort stetig gestiegen, so dass 1986 in der Nähe des Krankenhauses ein zusätzliches, ambulantes Dialysezentrum des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation (KfH) entstand. Dr. Achim Fritz, Internist und Nephrologe, hat im Januar 2003 die Leitung der Abteilung im Krankenhaus und im KfH übernommen. Im Oktober 2004 wurde der Neubau der Dialyse mit jetzt 14 Behandlungsplätzen vorgestellt, der neben modernster Technik den Dialysepatienten ein angenehmes Ambiente bietet.

Das Dialyseteam des St. Josef-Krankenhauses besteht heute aus etwa 20 Dialyseschwestern und Hilfskräften. Der Leitende Abteilungsarzt Dr. Achim Fritz sowie die Oberärztin Dr. Grit Böckler besitzen die Fachbezeichnungen Nephrologie und Hypertensiologie.

„Wir freuen uns sehr über das Jubiläum und werden am 14. Juni einen Tag der offenen Tür veranstalten, um unser Team und unsere Arbeit allen Interessierten vorzustellen“, sagt Dr. Fritz. Das Therapiespektrum der Abteilung schließt neben allen gängigen Blutreinigungsverfahren auch Behandlungen bei Vergiftungen, Cholesterinerkrankungen, Hörsturz, trockener Makuladegeneration des Auges und bei immunologischen Krankheitsbildern mit ein. Auch die Bauchfelldialyse und die so genannte „Leberdialyse“ gehören zu den angebotenen Verfahren. Ferner stehen eine Bettenstation für Nieren- und Bluthochdruckkrankheiten und eine nephrologische Spezialambulanz zur Verfügung.

Im nephrologischen Labor werden neben den gängigen Nierenfunktionsuntersuchungen auch Eiweißelektrophoresen des Urins durchgeführt, um eine präzise Diagnostik von Nierenerkrankungen zu ermöglichen.

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