Linnich - Linnicher Bürgermeisteramt: Erster Handschuh liegt im Ring

Linnicher Bürgermeisteramt: Erster Handschuh liegt im Ring

Von: ojo
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Nach dem 13. September soll hier sein Name stehen: Mark Dremel (PKL) ist der erste Herausforderer um das Bürgermeisteramt. Foto: Jonel

Linnich. Der erste Handschuh liegt im Ring. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Parteilose Kandidaten Linnich (UWG PKL) hat den Wettstreit um das Amt des Bürgermeisters in Linnich eröffnet.

Am Dienstagabend bestimmte die PKL-Mitgliederversammlung Mark Dremel zu ihrem Kandidaten bei der Wahl um die Neubesetzung des Chefsessels im Linnicher Rathaus.

Mark Dremel, der in wenigen Wochen 38 Jahre jung wird, ist ein „Wiederholungstäter“ als Herausforderer. Bereits bei der Kommunalwahl 2009 war er gegen Amtsinhaber Wolfgang Witkopp angetreten. „Damals war ich noch unerfahren“, blickte er im Gespräch mit unserer Zeitung zurück. Diesmal wolle er seine Kandidatur professioneller angehen.

Dass er den Rückhalt seines Vereins genießt, – die PKL betrachtet sich bewusst nicht als Partei – belegt das Ergebnis der Aufstellungswahl. Die erfolgt zwar ordnungsgemäß geheim, aber das Ergebnis hätte man schneller auch per Handheben erhalten. Alle 16 Mitglieder, die in den Rathaussaal gekommen waren. gaben ihrem Frontmann ihre Stimme und das Vertrauen.

Das Ziel Wahlsieg geht die PKL mit unverhohlener Zielstrebigkeit an. Wie schon bei der Kommunalwahl bildet sich aus den PKL-Reihen ein Kompetenzteam, das die Wahlkampagne Dremels generalstabsmäßig plant und umsetzt.

Aufs Panier haben sich die Wählergemeinschaft und ihr Kandidat geschrieben, die Verwaltung umzustrukturieren zu einem Dienstleistungsapparat mit schnelleren, bürgerfreundlicheren Handlungsabläufen. Die in einem früheren Beitrag angesprochene Steigerung der Bürgerorientierung – hier wurde das Bild vom „König Kunde“ bemüht – konkretisierten Hartmut Mandelartz, Fraktionsvorsitzender der PKL im Stadtrat, und Mark Dremel dahingehend, dass damit nicht pauschal alle Verwaltungsmitarbeiter ins Visier genommen worden seien.

„Es gibt eine Menge Kompetenz in dieser Verwaltung. Aber der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf“, sagte Dremel. Er sei überzeugt: „Die Mitarbeiter können gute Arbeit leisten, wenn sie richtig geführt werden.“ Anschauungsunterricht, wie sich ein Verwaltungsapparat positiv entwickeln könne, habe die PKL bereits erhalten, erinnerte Heinz Matzerath an den Besuch bei Daniel Zimmermann. Als jüngster Bürgermeister in NRW hatte er 2009 den Chefsessel im Rathaus der Stadt Monheim erobert. Das könne Mark Dremel als Vorbild dienen, meinte Matzerath.

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