Linnich will mit seinem Museum auf die Autobahn

Von: ojo
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Linnich. Hat die unendliche Geschichte um ein Autobahn-Hinweisschild auf das 1. Deutsche Glasmalerei-Museum in Linnich vielleicht doch noch ein Happy End?

In der jüngsten Sitzung des Linnicher Ausschusses für Kultur, Sport, Generationen und Soziales wallte zunächst noch einmal Ärger auf, dass dieser bundesweit einzigartigen Einrichtung seit sechs Jahren ein dezenter Fingerzeig auf einer Bundes-Verkehrsader verwehrt wird. „Jedes Popelsmuseum in Deutschland hat so‘n Schild“, schäumte Hans-Friedrich Oetjen (SPD) und witterte schon fast Verschwörung, weil Linnich „in vielen Dingen ein weißer Fleck“ auf der Landkarte sei.

Oetjens Forderung wurde vom Ausschuss uneingeschränkt geteilt. Die Verwaltung sollte mit Nachdruck den Antrag verfolgen, ein solches Hinweisschild an der Autobahn zu bekommen. Allerdings ist man jetzt etwas schlauer als nach den lapidaren Ablehnung seit sechs Jahren. Endlich liegen die Kriterien vor, die an die Aufstellung eines solchen Schildes geknüpft sind. So ist das mit Kosten verbunden – für Beschaffung und Aufstellung eines solchen Schildes werden 5000 Euro angesetzt. Daher sollte die Verwaltung gleich nach Sponsoren Ausschau halten. Auch da hatte Oetjen schon einen potenziellen Kandidaten im Blick: Die Indeland GmbH.

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