Linnich mit ganz anderen Augen gesehen

Von: Kr.
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Natur und Kultur in Linnich zu entdecken, war das Anliegen bei der Stadtführung, zu der Bündnis 90/Grüne eingeladen hatten. Foto: Kròl

Linnich. Vieles gibt es in der Natur zu entdecken, doch auch die Stadt enthüllt beim näheren Hinschauen so manches Unerwartetes, an dem man oft achtlos vorbeigeht. Dies weiß auch Stefan Helm, Vorsitzender des Linnicher Geschichtsverein, der sich in seiner Heimatstadt bestens auskennt und auch häufig als Stadtführer unterwegs ist.

Oft sind es gerade die Kinder, die ihm die Augen für Neues öffnen, wie er sagt. Und so schätzt er die Kinder- und Familienführungen durch Linnichs Straßen ganz besonders. Wenn er diese Führungen dann auch noch mit Naturführer Stefan Schneider unternehmen kann, lernt auch er noch dazu – wie am Wochenende.

Unter dem Motto „Kultur und Natur in unserer Stadt“ hatte der Ortsverband Bündnis 90/die Grünen die beiden Führer und Familien mit Kindern eingeladen, die Stadt neu zu entdecken. Treffpunkt war der Kirchplatz. Gleich vor Ort hier gab es eine Menge zu sehen, denn auch rund um das Gotteshaus grünt und blüht es. Der „Kocheberg“, der für alte Linnicher ein Begriff ist, der Promenadenweg und der jüdische Friedhof waren weitere Anlaufstellen.

„Ich habe keinen festen Plan. Ich reagiere auf das, was die Kinder gerade fesselt“ , erklärte Andreas Schneider. Steine und Wildkräuter, Beeren und Samen und all die alltäglichen Dinge brachte er ihnen kindgerecht näher. So glaubt er zum Beispiel zu wissen, dass Gänseblümchen gut gegen Schulungerechtigkeit sind. Isst man ein paar davon, geht’s direkt besser... So ging es mit lustigen und spannenden Geschichten quer durch die Stadt. Helm und Schneider spielten sich gekonnt die Bälle zu. Auch der ein oder andere Regenschauer tat der Begeisterung der Kinder keinen Abbruch, die ihre Stadt in der Zukunft sicherlich mit ganz anderen Augen sehen werden.

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