Linnich - Linnich: Kein Verständnis für die Finanz-Ohrfeige des RP

Linnich: Kein Verständnis für die Finanz-Ohrfeige des RP

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Jetzt als Geldverschwendung vorgeführt, gehört die Aufbahrungshalle Floßdorf zu den von der Bezirksregierung genehmigten Bauprojekten Linnichs. Foto: Jonel

Linnich. Linnichs Kämmerer Hans-Josef Corsten ist konsterniert über Kritik des Regierungspräsidenten an der Haushaltsführung in dem Städtchen an der Rur. RP Hans Peter Lindlar und sein Dezernent Thomas Henze hatten Linnich bei dem Ziel der Haushaltskonsolidierung einen wenig ausgeprägten Sparwillen bescheinigt.

„Diesen Vorwurf weise ich entschieden zurück”, sagte der Kämmerer. Er hielt dem RP vor, sich bei seiner Darstellung der finanziellen Schieflage auf den überholten Bericht der Rechnungsprüfungsanstalt aus dem Jahr 2005 zu stützen. So sei der Bau einer Aufbahrungshalle, die jetzt als Beispiel der Geldverschwendung angeführt wird, von der Bezirksregierung selbst genehmigt worden.

Bei einem Budget von rund 400.000 Euro für freiwillige Leistungen, in denen die Ausgabeposten Hallenbad und Glasmalerei-Museum enthalten sind, könne man kaum von Verschwendung reden.

Corsten verwies darauf, dass der Linnicher Haushalt für das laufende Jahr ausgeglichen ist. Schwer trägt die Stadt natürlich an der Schuldenlast der Vorjahre in Höhe von 13 Millionen Euro.
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